Andreas CierpkaThemenstarter2'732 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #1
Privatisation of Campsites October 13, 2009
Effective immediately. Several DWNP campsites have been privatised. DWNP Park Entry Fees are still applicable, to the DWNP, plus booking fees of the private companies.
Additionally, Xakanaxa and South Gate have been privatised, but the companies who were awarded these have not yet taken over the bookings. PARRO is anticipating that this will be happen in the next two weeks or so.
Parro: 6861265 South Gate Xakanaxa Ihaha Khumaga Njuca Hills
Mapula: 6865365 - Camping fees only per person per night for these sites are: Khwai Savuti Linyanti
Citizens - P100 / Residents - P150 / Non Residents - US$50 - das tut weh!!!
6862221 (did not get then name): Xomae 3rd Bridge Nxai Pan Baines Baobabs The islands
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #2
Hallo Andreas
Danke für die Info. Ich vermute dass hier die Darstellung irgendwie gelitten hat oder ich zu doof bin. Irgendwie gibt es Camp Namen und dnn bemerkungen wie Residens oder Non residents und dahinter Preise. Aber immer zu anderen Camps.
Gibt es dazu vielleicht auch so eine nette PDF Datei zum herunterladen wie für dei Parkfees?
Herliche Grüsse Chrigu
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ist bestimmt aus einer Tabelle rauskopiert, d.h. z.B. die Camps Khwai, Savuti und Linyanti kosten US$ 50 (non-residents), P150 für Residents und P100 für Citizens usw.
Sonnige GRüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #4
Hallo Christian
Wahrscheinlich hast Du Recht. Dann kostet die Übernachtung nun 10 mal mehr als bisher. Das tut wirklich weh. Da wird sich der eine oder andere genau überlegen ob und wie lange man sich noch in solchen Parks aufhält.
Pro Übernachtung/Aufenthalt in der Savuti Gegend bedeutet das für ein Paar mit Fahrzeug ca. 930 Pula (95 Euro).
Das Erlebnis da zu Übernachten ist einiges an Geld wert. Wer es aber bisher zum günstigeren Tarif genossen hat, kann sich natürlich umso mehr freuen. Längere Ausflüge in die Parks gehen dann aber wirklich ins Geld und werden so manches Budget arg strapazieren. Vieleicht wird es dadurch aber auch etwas weniger voll, speziell im Savuti auf dem Überlaufplatz 🙂
Herzliche Grüsse Chrigu
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Andreas CierpkaThemenstarter2'732 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #5
Hatte es aus einer Tabelle kopiert und schoen mit Leerzeichen formatiert allerdings macht der Editor meherer Lehrzeichen hintereinander wieder zu einem 😵
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
paulimann781 Beiträge · seit 200714. Okt. 2009 · #6
travelNAMIBIA schrieb:
die Camps Khwai, Savuti und Linyanti kosten US$ 50 (non-residents)
Für den Preis würde ich sie ja auch glatt kaufen 😉
Aber wer bezahlt diesen absolut utopischen Preis denn für eine Übernachtung auf einem kahlen Platz??? Oder gibt es - dem Preis entsprechend - dafür neuerdings auch ein Bett und eine Duschkabine auf jeder Site sowie Frühstück?
Offenbar sind (ausländische) Camper in Botswana nun gar nicht mehr erwünscht - den Eindruck hatten wir allerdings auch schon vor 3 Jahren, als wir die fast zusammengebrochenen, dreckigen und mit Wespennestern übersäten Ablutions auf den Campsites im Moremi sahen, die auch schon damals in keinem Verhältnis zu den Campgebühren standen)! Wenn es Botswana erklärtes Ziel ist nur noch Luxustourismus im Lande haben zu wollen, wird es hiermit wohl zielstrebig zu erreichen sein 😐
wer sich einmal mit einem Tour-Operator unterhält, wird schnell verstehen, warum die Preise so sehr nach oben gegangen sind. Zum einen sind in der Hochsaison die Zeltplätze und die Parks übervoll. Zum anderen hinterlassen viele "Camper" ihren Dreck den Locals, anstatt ihn mitzunehmen und an den dafür vorgesehenen Plätzen zu entsorgen. Oder seht Euch mal die Locusse an: das waren nicht die Locals! Das waren die Camper. Und wer fährt in den Parks querbeet und verlässt widerrechlich die Wege. Auch das sind die Nutzer. Es liessen sich noch jede Menge weiterer "Vergehen" anführen, aber..... Ich kann verstehen, dass die Eigentümer nicht nur die Arbeit haben wollen, sondern auch einen Nutzen.
paulimann781 Beiträge · seit 200714. Okt. 2009 · #8
Man kann es aber auch extram überziehen! Glaubst Du denn, dass für diesen völlig abgehobenen Preis noch viele Camper - i.d.R. also preisbewusste Urlauber - kommen werden? Ich werde diese Preispolitik jedenfalls nicht unterstützen. Schade um dieses schöne Land - aber gottseidank gibt es ja noch genug andere schöne Flecken im südlichen Afrika, die finanzierbar sind und wo ich mich nicht über den Tisch gezogen fühlen muss. 😎
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200714. Okt. 2009 · #9
Wouw, das ist ja wirklich unverschämt!!!!!
Mag ja sein, dass viele Touris Dreck hinterlassen, aber deshalb eine solche Erhöhung - das ist ja mehr als unverschämt! Vor allen für diejenigen, die immer brav ihren Müll wieder mit hinausschleppen.
Ich habe nicht ganz verstanden, ab wann diese neuen Preise gelten - ich habe z.B. Nxai Pan und Makgadigadi (Njuca Hills und Khumaga) bereits für 2010 gebucht, bezahlt und habe auch schon den Zahlungsbeleg.
Für die Übernachtungen im CKGR habe ich bei Bigfoot für 2010 ja auch schon mehr bezahlt als in diesem Jahr - wenn ich das alles rechne, ist für mich Botswana nicht mehr zu bezahlen. Irgendwie muss alles auch im Rahmen bleiben, schließlich muss ich hart für meinen Urlaub arbeiten und das Geld dafür bekomme ich nicht geschenkt.
Wie Paulimann schon schreibt - es gibt ja auch noch andere Länder im südlichen Afrika!!!!!!!!
Schade - sehr schade
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #10
Gernot Eicker schrieb:
Ich kann verstehen, dass die Eigentümer nicht nur die Arbeit haben wollen, sondern auch einen Nutzen.
Hallo,
nun die Camps hatten schon immer Eigentümmer - nur da war nie was von Arbeit zu sehen im Falle von Kwhai!
Total zugemüllt, keine Klos ergo die Camper machen in den Busch und dememtsprechend der mief!
Sind wir mal ehrlich, betrachtet man die Lebenshaltungskosten in Botswana sind 50 US$ eine absolute Frechheit.
Und jetz steht der Dollar noch tief, wenn der mal wieder 1:1 mit dem Euro ist....
Sind wir ehrlich, 50US$ Dollar kann man mit nichts begründen als mit reiner Geldgier privater Gesellschaften.
In Europa wo das Preisgefüge sicherlich nicht tiefer als in Botswana ist, da habe ich für 20 Euro im Tag Stellplatz, warme Dusche, Waschmaschine, Klo ect.
Mal sehen wie sich das entwickelt, aber bei 200US$ für 4 Personen plus Autogebühr plus Parkfee werde ich mir wieder Südafrika leisten da stimmt Preis/Leistung zumal man in SA auch Leistung erhält.
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
auch wenn wir die Diskussion schon häufiger hatten. Habt ihr euch schon einmal überlegt warum die Lodges in Botswana so sch**** teuer sind? Genau, weil Botswana (Ministerium, Botswana Tourism etc) das Ziel verfolgt wenige Touristen zu haben die viel zahlen (im Gegensatz zum billigen Massentourismus). Da ist es doch nur konsequent beliebte Campingplätze zu privatisieren und diesen die Preisgestaltung zu überlassen. Denn lieber wenige, dafür welche die viel zahlen ist auch bei Campern das Ziel. Und die Leute (Russen, Amis usw.) )zahlen es (wie man an den Lodges sieht)... nur eben nicht der "herkömmliche, mitteleuropäische Camper".
Auch Campingplätze in Botswana sind Unternehmen (jetzt sogar tlws. privat). Die Definition einer Unternehmung ist die Gewinnerzielungsabsicht, am besten absolut maximiert.
Natürlich finden viele (mich eingeschlossen) die Preise vielleicht unverschämt und wir fahren dann vielleicht nicht mehr hin, aber es gibt genügend die es machen werden.
Sonnige Grüße Christian
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Birgitt1'667 Beiträge · seit 200914. Okt. 2009 · #12
Hallo,zusammen wir sind mitte November auch für 8 Tage in den Parks unterwegs. Muss ich dann damit rechnen, dass wir Geld nachbezahlen müssen oder gelten die Preiserhöhungen nur für neue Buchungen? Dann werden wir es dort noch einmal richtig geniessen, vielleicht ist es das letzte Mal. 🙁 Lieben Gruß Birgitt
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200714. Okt. 2009 · #13
Hi nochmals,
ich muss Christian etwas widersprechen:
Ich persönlich glaube nicht, dass auf Dauer die Touristen - sprich Camp-Touristen - weiterhin buchen, zu jedem Preis.
Die Amerikaner halten sich eh zurück und ob die Russen wirklich im Camper bzw. Zelt schlafen wollen bezweifele ich dann doch. Die Russen mit dem passenden Geld liegen - zu welchem Preis auch immer - in einer Nobellodge und lassen sich während des Tages bedienen und zeigen, was sie sich leisten könne (s. in den Schweizer Nobelorten).
Vielleicht denken die in Botswana auch nur, dass durch die WM in Süafrika jetzt der große Ansturm auch nach Botswana kommt. Hoffentlich haben sie sich tüchtig verrechnet!!!!! 😠
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
ich habe es etwas überspitzt dargestellt. Sicherlich hast Du recht und natürlich muss dann auch der Service und die Leistung dementsprechend angehoben werden (was sicherlich auch bei Campingplätzen möglich ist).
Vielleicht denken die in Botswana auch nur, dass durch die WM in Südafrika jetzt der große Ansturm auch nach Botswana kommt. Hoffentlich haben sie sich tüchtig verrechnet!!!!!
Der Run auf Botswana besteht schon seit Jahren. Die Lodges im Chobe, Moremi etc. haben eine Auslastung von 80-90% (z. vgl. in Namibia letztes Jahr etwa 25%). Mehr als ausgebucht sein geht nicht 😉 und Botswana scheint sich deshalb auch nicht richtig um die WM zu "bemühen" (im Gegensatz zu Namibia, wo zumindest 3-4 Mannschaften vorher ihr Trainingslager aufschlagen werden und Freundschaftsspiele haben werde).
Sonnige Grüße Christian
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So ganz verstehe ich die Preisangaben nicht. Kostet Camping in Khumaga zukünftig auch 50 USD oder bleibt es dort vorerst bei 30 Pula? Es hat uns dort im Mai extrem gut gefallen und wir wollten nächstes Jahr eventuell wieder 2 Tage dort verbringen.
Dass die Gebühren u.a. wegen der neuen Ablution-Blocks signifikant erhöht werden, kann ich verstehen. Aber eine Erhöhung auf gleich 1.100 Prozent des alten Preises liegt dann doch etwas außerhalb dessen, was ich als gutes Preis-/Leistungsverhältnis beschreiben würde.
Beste Grüße
Guido
klaus63630 Beiträge · seit 200814. Okt. 2009 · #16
Hallo zusammen,
ich habe mal ein bisschen gegoogelt und unter "maunselfdrive4x4" die gleiche Aufstellung (wie Andreas) gefunden. Was mich verwirrt, ist die völlig unterschiedliche Behandlung der einzelnen Plätze. Sollte ein Platz im Moremi wirklich etwa 3-mal soviel kosten wie ein anderer?
Ich habe schon für August 2010 über eine Agentur buchen lassen, weiß aber noch nicht, ob das schon alles abgewickelt ist. Hoffentlich sind diese Gebühren nicht auch noch für Altbuchungen zu zahlen! Bei einer 9ér Gruppe und 6 Übernachtungen im Chobe und Moremi geht es da um richtig Geld.
Mit genervten Grüßen
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #17
Hallo,
lassen wir ml die 50 US$ als Zahl einfach mal so da stehen, ich kann mir das leisten wollen oder nicht.
Zudem weiss ich seit etwa 2 Wochen wie die freie Matktwirtschaftz funktionier aber nun habe ich so hoffe ich's kapiert 😛
Sollte die WM ein kurzfristiges Geschäft sein das sisch in den Preisen wiederspiegelt so soll es denn sein.
Wird die Preisgestaltung aber so bleiben bei einem bescheidenen eher nicht vorhandenen Service auf den Campgrounds wird diese freie Marktwirtschaft dies auch wieder regeln. Schlieslich muss von den Betreibern ja auch dem Staat etwas abgegeben werden in form von Konzessionen.
Und gehen wir davon aus dass die Russen und Exoten wie bereits erwähnt wohl kaum die typische Campergemeinde darstellen könnte es durchaus zu einer Korrektur kommen.
Mal sehen wie sich das entwickelt 😉
Gruss Kurt
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Andreas CierpkaThemenstarter2'732 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #18
Da habe ich ja sauber was losgetreten 😊
-) Es ist laut einer Statistik so, dass 70% der Campinggaeste aus ZAR kommen. Wenn diese also wegfallen ist das bereits ein enormer wirschaftlicher Schaden
-) Wenn die Campinggaeste ausbleiben entsteht ein weiterer wirtschaftlicher Schaden. Denn auch wir brauchen Lebensmittel, Sprit etc. und halten so ein Mittelstandschicht aufrecht. Wenn diese also weniger absetzen ist es wohl logisch, dass sich die Spirale nach unten bewegen wird.
Wir haben uns heuer bewusst dafuer entschieden Botswana nur als Transitland zu nutzen! Wenn der wirtschaftliche Aufschwung in Zimbabwe anhaelt, wird diese in den naechsten Jahren wohl wieder der "gerechte" Ersatz sein. Zu bedenken ist im Falle Botswana nur, dass wenn der Ruf erst einmal hinueber ist, ist es schwer diesen wieder herzustellen und dem Trend entgegenzuwirken. Persoenlich glaube ich, dass ZIMBABWE und ZAMBIA schon in naechster Zeit von der Politik BOTSWANAs profitieren werden.
danke für die Zahlen wg. 70% aus Südafrika. Wusste ich so nicht.
Das wird damit natürlich meine Behauptung widerlegen, dass Reisenden denen Geld praktisch egal ist die leeren Plätze auch zu hohen Preisen in Zukunft besetzen.
Dann schaue ich mal gespannt darauf wie es dort weitergeht 🙂
Sonnige Grüße Christian
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Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200614. Okt. 2009 · #20
Hallo Andreas,
ist es nicht so das Südafrikaner als SACU Mitgliedstaat auch niederigere Gebühren zahlen müssen?
Und wie weit ist es mit dem Mega-Transfrontierpark (ZA,ZIM und MBQ) schon gediehen?
Gruss Kurt
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