Akzeptanz von Kleinkindern auf Reisen

24 Antworten · 5'203 Aufrufe · gestartet 17. Sept. 2009 von Crazy Zebra
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Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #1
Hallo Liebe Brit,

ich nehme diesen Satz von Dir auf und eröffne einen eigenen neuen Fred dafür

Zitat: "Solange du dich in der Gesellschaft bewegst, akzeptiere, dass sich dort auch Kinder bewegen.
Brit " Zitat ende:

Ich weiss ich bin der dumme Teufel in Zivil der wenig gelernt hat und davon das meiste wieder vergessen hat,
deshalb bitte ich dich lass mich nicht unwissend sterben.

Ich konnte nicht erkennen das irgend Jemand Kinder nicht akzeptiert und bitte dich um Aufklärung wie das gemeint ist.

Kinder bewegen sich in der Gesellschaft, so weit ist mir das klar, nur müssen oder wollen wir deshalb alles akzeptieren?

Gehen wir mal davon aus das du der Muse nicht abgeneigt bist, würdest du es dann akzeptieren wenn Kleinkinder...

in einer Oper bei einem Stück von Vivaldi anfangen zu Weinen und hättest du dann Verständnis wenn die Mutter untätig bliebe?

Würdest du es akzeptieren wenn du dein Examen vorbereitest, in der Bibliothek sitzend, dann ein paar Mütter mit ihren Kindern diesen Raum in einen Kinderspielplatz verwandeln würden?

Würdest du es akzeptieren wenn in deiner Lieblingsdisco die Musik leiser gestellt würde, weil Eltern wohl in die Disco wollen aber gleichzeitig nur zum Wohle der Kinder Verständnis erwarten das die laute Musik für Kinder nicht gut ist?

Oder hättest du Verständnis das Drogensüchtige sich auf dem Kinderspielplatz die Spritze setzen obwohl Drogensüchtige auch zu Gesellschaft gehören?

Hättest du Verständnis das dir der freundliche Polizist erklärt das Fahraddiebe zur Gesellschaft gehören wie Kinder, und du zu akzeptieren hast das dein Fahrrad gestohlen wurde.

Nun ja, die Gesellschaft funktioniert nach Prinzipien, Regeln und ungeschrieben Gesetzten,

wäre dies nicht der Fall wäre die Welt die reine Hölle, wo ich mich als dummer Teufel eigentlich recht wohl fühlen müsste.

Akzeptanz ist nicht etwas was eingefordert werden kann sondern ergibt sich aus meiner bescheidenen Sicht immer daraus das alle sich in der Gesellschaft nur so frei bewegen das auch andere noch Raum zur Selbstverwirklichung haben.

Zur Akzeptanz wie von dir gefordert gehört auch Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer.

So, nun könnt ihr auf mich einhauen

Mit respektvollem Gruss
Kurt
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zuletzt bearbeitet 17. Sept. 2009
33,1k Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #2
Hi Kurt,

soweit kann ich Dir folgen. Aber Kinder verhalten sich nun einmal eben nicht immer nach Regeln und ungeschriebenen Gesetzen... auch ohne, dass es ihnen schlecht geht oder die Eltern so wirklich was dafür bzw. was dagegen machen können. Das muss man auch akzeptieren. Aber dennoch, wenn man wie so einige anscheinend sich durch Kinder im Nachbarzelt auf einem Campingplatz in Namibia pauschal schon einmal genervt fühlt, dann soll man in seinen eigenen 4 Wänden bleiben oder es sich für US$ 3000 die Nacht auf einer einsamen Malediveninsel gut gehen lassen. Und das schöne ist ja, dass wir alle mal Kind waren und auch nicht alle als Kind immer ruhig in der Ecke saßen.

Aber im Prinzip hast Du recht und viele Eltern handhaben es meiner Meinung nach falsch.Sorry, sowas wie im Hörsaal in der Uni sitzen, kurz mal die Brust raus holen, denn der Kleine will ja was trinken geht einfach wirklich nicht. Kinder müssen nicht überall mit hin und wenn, dann müssen sich wenigsten die Eltern angemessen verhalten.

Interessant ist auch, wie einige Studien zu dem Thema ergeben haben, dass "farbige" Kinder 70-8ß0% weniger weinen als "weiße". Die werden auf den Rücken geschnallt und sind ruhig. Liegt es an den Kindern oder an den Eltern?

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
92 Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #3
travelNAMIBIA schrieb:
Sorry, sowas wie im Hörsaal in der Uni sitzen, kurz mal die Brust raus holen, denn der Kleine will ja was trinken geht einfach wirklich nicht. Kinder müssen nicht überall mit hin und wenn, dann müssen sich wenigsten die Eltern angemessen verhalten.
Wie sollte das denn gehandhabt werden? Nicht mehr zur Uni gehen? Das ist denke ich schon etwas anderes als einem Kleinkind 40 °C auszusetzen. Gibt es ein Problem mit der Brust (die ja nun nicht öffentlich präsentiert wird, machen wir uns nichts vor)?

travelNAMIBIA schrieb:
Interessant ist auch, wie einige Studien zu dem Thema ergeben haben, dass "farbige" Kinder 70-8ß0% weniger weinen als "weiße". Die werden auf den Rücken geschnallt und sind ruhig. Liegt es an den Kindern oder an den Eltern?
Christian
Ist halt der Körperkontakt, den es hier viel weniger gibt (Kinderwagen), ich denke, das weiss jeder.
Die afrikanischen Kinder kriegen aber auch in aller Öffentlichkeit zu essen (sprich Brust) und werden überallhin mitgenommen. Mütter müssen/wollen eben ihren Verpflichtungen nachgehen, in Afrika wie in Europa, das hat nicht nur Nachteile.
Remo Nemitz auf Google+ Reisezeiten
33,1k Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #4
Hi Skywalker,

soll ich darauf ernsthaft eingehen:
Wie sollte das denn gehandhabt werden? Nicht mehr zur Uni gehen?
Ich sage nicht, dass die Frau/Mutter da falsch ist, sondern das Kind. Es geht hier ja um Kinder, die nicht überall mit hin sollen (oder eben doch). Es gibt Orte, wo Kinder fehl am Platz sind... oder nimmst Du Dein Kind (vorausgesetzt Du bis weiblich und Mutter) mit zur Arbeit? Nein, denn das gehört sich nicht. Im Urlaub gehört es sich jedoch, dass Du Dein Kind mit nimmst!

Aber im Ernst. Einem Kind schadet Afrika keineswegs. Es bekommt was zu sehen, entwickelt Abwehrkräfte (warum haben afrikanische Kinder kaum Allergien... bestimmt nicht, weil sie mit der Playstation in einer Großstadt in einer klimatisierten Wohnung sitzen) etc.

Ich spreche da absolut aus eigener Erfahrung. Mir hat es nie geschadet (und ich bin unter deutlich schlechteren Bedingungen aufgewachsen als 40°C auf einem Campingplatz in Namibia)... würde ICHzumindest so einschätzen 😉

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #5
travelNAMIBIA schrieb:


Interessant ist auch, wie einige Studien zu dem Thema ergeben haben, dass "farbige" Kinder 70-8ß0% weniger weinen als "weiße". Die werden auf den Rücken geschnallt und sind ruhig. Liegt es an den Kindern oder an den Eltern?

Sonnige Grüße
Christian
Schön das es möglich ist die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu führen.


Ich denke mal, und dies ohne fachlice oder wissentschaftliche Ausbildung zu haben, das dies in den gesellschaftlichen Strukturen zu begründen ist.

In Afrika wie auch in Asien und Südamerika ist nicht das Individium der Mittelpunkt sondern die Familie oder das Kollektiv. Auch ist geordnetes und hierarchies Gesellschaftsleben an der Tagesordnung das Wort der Alten hat gewicht und Junge müssen sich früh in Geduld üben bis sie an der Reihe sind. Aber auch diese Gesellschaftsform hat Nachteile ganz gewiss.


In westlichen Ländern (Amerika,Deutschland, Schweiz) zählt die Familienstruktur nicht mehr, die ganze Gesellschaft basiert zum Teil nur auf Individualismus der oft auch nahe am Egoismus anzusiedeln ist.

Vereinfacht gesagt, wer am lautesten Schreit, wer die besten Ellenbogen hat nur der kann bestehen.

Ob sich nun dies über Generationen auf unsere Kinder übertragen hat kann ich nicht wissen wäre aber möglicherweis ein Teil meiner naiven Erklärung?


Menschliche Gefühle oder sensible Menschen bleiben meist auf der Strecke.


*****

Zum Zeltplatz, natürlich freue ich mich wenn es Leben hat im Camp,
ich finde es allemal besser wenn Kindern die Möglichkeit geboten wird
auf solch fantastische Weise die Natur und auch der Umgang mit dieser nähergebracht wird.

Aber dies schliesst doch nicht aus das man zu einer vernüftigen Tageszeit etwas Ruhe fordert.

Und da meine ich nicht nur Kinder, auch Erwachsen dürfen bemüht sein
nicht bis um Mitternacht Halli-Galli zu machen wenn man mit fremden einen Platz teilt. Genau so wie die Frühaufsteher nicht jedem zeigen müssen wie toll sie im Form sind und um 05:30 indem sie laut quatschend sämtliche Autotüren zu knallen und dies könnten dann Autos sein mit wohl 20 Türen so intensiv wird dieser Sport von einigen gepflegt.

Gruss von mir
Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 17. Sept. 2009
57 Beiträge · seit 200717. Sept. 2009 · #6
Also ich "schnall" mir meine 4 monatige Tochter auch täglich auf den Bauch oder auf den Rücken 😉 Hat auch mit der Vorliebe der Mutter und des Kindes zu tun, ob ein Tragtuch oder ein Kinderwagen bevorzugt wird, nicht nur mit weiss oder schwarz oder der Nationalität. Aber das ist ganz ein anderes Thema 😉

Auch die Eltern. Mal ehrlich, ich kann hier nur von mir reden: Ich wäre am Wasserloch weitergefahren, wenn die Kinder schreien würden. Ich weiss, dass Ferien mit Kleinkinder nicht mehr so sind wie ohne. Ich war früher einige Male in Kenya und wir hatten viel Zeit und Ruhe um auf Kills etc zu warten. Das haben wir jetzt nicht mehr - dafür sehen wir mit Kindern total andere Dinge - Kinderaugen sehen so viel mehr. Und Kinder kann man durchaus auch auf eine solche Reise vorbereiten. Und ein Nachflug ist keineswegs Folter für die Kinder, wohl eher für die Eltern 😉

Und nochmals, ist es so schwierig tolerant zu sein? Und dabei meine ich Reisende mit Kindern und solche ohne. Mir fällt einfach auf, dass wir bei Einheimischen durchaus auf Verständis stossen. Die finden absolut nichts "komisches und egoistisches" dabei mit Kindern zu reisen. Sie machen dies ja auch innerhalb ihres Landes.

Und das auf Safari eher Ruhe gesucht ist, finde ich auch selbstverständlich. Deshalb respektiere ich dies auch, eben wie ausserhalb des Speisesaals essen. Und ob ihrs glaub oder nicht, als Mutter von 3 Kleinkinder, weiss ich Ruhe durchaus auch zu schätzen. Wenn die Kinder schlafen, geniesse ich die Ruhe am Lagerfeuer genau so wie ihr - oder vielleicht noch intensiver. Den ich weiss, die hält nicht lange an 😉

Wie auch immer, ich freu mich auf unsere Ferien, die in 2 Wochen starten. Und ganz ehrlich, die "bösen" Blicke an uns von unbekannten Reisenden (nur weil wir mit Kindern unterwegs sind) , treffen mich manchmal auch. Ich zieh wohl wieder meine Scheuklappen an und wundere mich wieder über Aussagen am nächsten Morgen wie: "Wir haben ihre Kinder ja gar nie gehört"
(das ist auch wieder ein Vorteil von Eltern, die hören ihre Kinder nachts schon beim kleinsten "Pieps" 🤪
92 Beiträge · seit 200618. Sept. 2009 · #7
travelNAMIBIA schrieb:
Hi Skywalker,

soll ich darauf ernsthaft eingehen:
Wie sollte das denn gehandhabt werden? Nicht mehr zur Uni gehen?
Ich sage nicht, dass die Frau/Mutter da falsch ist, sondern das Kind. Es geht hier ja um Kinder, die nicht überall mit hin sollen (oder eben doch). Es gibt Orte, wo Kinder fehl am Platz sind... oder nimmst Du Dein Kind (vorausgesetzt Du bis weiblich und Mutter) mit zur Arbeit? Nein, denn das gehört sich nicht. Im Urlaub gehört es sich jedoch, dass Du Dein Kind mit nimmst!
Ja klar, in einer perfekten Welt würde es nicht nötig sein, Kinder beispielsweise in die Uni mitzunehmen. Das lässt sich hierzulande aber eben nicht leicht einrichten, Kinderkrippen/-gartenplätze sind Mangelware, zumindest in kindereichen Gegenden. Mich haben Kinder in der Uni jedenfalls nicht gestört, wenns hart auf hart kommt, wird eben gestillt, Mütter wissen da im allgemeinen schon, was sie tun 😉

travelNAMIBIA schrieb:
Aber im Ernst. Einem Kind schadet Afrika keineswegs. Es bekommt was zu sehen, entwickelt Abwehrkräfte (warum haben afrikanische Kinder kaum Allergien... bestimmt nicht, weil sie mit der Playstation in einer Großstadt in einer klimatisierten Wohnung sitzen) etc.

Ich spreche da absolut aus eigener Erfahrung. Mir hat es nie geschadet (und ich bin unter deutlich schlechteren Bedingungen aufgewachsen als 40°C auf einem Campingplatz in Namibia)... würde ICHzumindest so einschätzen 😉
Klar haste recht, ich glaube auch nicht, dass eine Kindheit in Afrika schadet. Fürs Reisen muss ich für mich aber sagen, dass mein Sohn lange Autofahrten hasst, daher wären lange Pistenfahrten für alle Stress. Ist aber kein Problem, es gibt genügend Alternativen.
Remo Nemitz auf Google+ Reisezeiten
Gast18. Sept. 2009 · #8
Lieber Kurt,
weil du mich direkt ansprichst auch die direkte Antwort an dich, aber ebenso zur Diskussion an andere, die daran interessiert sind. Wenn du schreibst, dass du nicht erkennen konntest, dass „irgendjemand Kinder nicht akzeptiert“, dann lies dir mal die Beiträge einer offenbar nicht mehr ganz jungen „Dame“ zu dem Thema durch. Da ist nicht nur zwischen den Zeilen schon deutlich mehr als Ablehnung zu lesen. Ich möchte in diesem Zusammenhang den Begriff „Hass“ nicht verwenden, wüsste es aber die Aussagen nicht treffender einzuordnen.
Dass einige deiner Vergleiche hinken, das muss ich dir nicht sagen, das weißt du selbst. Natürlich sind sie gewählt, um zu provozieren (das meine ich jetzt nicht negativ, sondern ich verstehe deine tiefgründigere Absicht, die du damit verfolgst sehr gut). In eine Diskothek würde ich ein Kind natürlich nicht mitnehmen, weil das aus meiner Sicht keinen Sinn macht. Da gehe ich übrigens selbst auch nicht mehr hin, weil es mir dort viel zu laut ist. Zu erwähnen, dass der Fahrraddieb sich nicht innerhalb unserer gesellschaftlichen Regeln bewegt, sondern außerhalb davon, sollte auch überflüssig sein.
Ich will mein Kind auch nicht überall hin mitnehmen. Aber ich möchte mir auch nicht von anderen die Regeln dafür diktieren lassen. Wenn ich meine Kinder zu einer mehrwöchigen Reise mit nach Afrika nehme, dann ist das meine Entscheidung. Wenn ich dort abends ausgehe, und die Kleinen im Hotel bleiben (selbstverständlich unter Aufsicht), dann ist das auch meine Entscheidung. Wenn ich in einer Lodge übernachte oder auf einem Campingsite, und dort sind Kinder erlaubt, möchte ich mir nicht von anderen Reisenden sagen lassen müssen, dass ich meine Kinder besser in Deutschland gelassen hätte. Die sollen dann bitteschön Unterkünfte buchen, in denen Kinder nicht erlaubt sind. Dort treffen sie auch keine an. Selbstverständlich dürfen Kinder nicht alles, und selbstverständlich ist es an uns als Eltern dafür Sorge zu tragen, dass andere Menschen nicht übermäßig belästigt werden. Natürlich weint ein Kind schon mal, wenn es nachts aus einem bösen Traum aufwacht oder wenn die Windel voll ist oder wenn es sich im Restaurant verschluckt hat. Das sind normalerweise aber Momentaufnahmen, Angelegenheiten von einigen Minuten und nicht länger. Ich will auch gar nicht mit dem älteren Herren dagegen argumentieren, der offenbar zu viel getrunken hatte und die ganze Nacht in herzzerreißender Lautstärke im Nachbarzelt schnarchte, oder vom offenbar frisch verliebten Paar im Zimmer nebenan berichten, das die ganze Nach eine mal mehr und mal weniger intensive Geräuschkulisse aufbaute, oder den Generator erwähnen, der ebenfalls die ganze Nacht lief, oder über die „Dame“ herziehen, die im Restaurant (während des Abendessens) eine Zigarette an der anderen anzündete, trotz mehrmaliger Bitte anderer Gäste, darauf zu verzichten oder den Nikotinkonsum wenigstens einzuschränken, oder davon erzählen, dass der Motor des Nachbarauto am Wasserloch wegen der Klimaanlage laufengelassen wurde. Aber man muss da auch mal relativieren dürfen.
Brit
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200618. Sept. 2009 · #9
Hallo Brit,

ich sehe in dieser Ausage von dir genau das was ich geschrieben habe, sorry aber der Satz " Die Gesellschaft hat zu akzepieren " war aus meiner Sicht
sehr provokativ, erst im Zusammenhang mit deinen jetzigen Ergänzung kann ich dir zustimmen.

Man muss nämlich in der Gesellschaft nicht alles akzeptieren.

Wenn ein Kind weint dann weint es war bei mir auch so, gehört zum Leben.

Wenn ein Kind quengelt (sagt man in Deutsch so) und die Mutter nichts unternimmt oder will, muss ich das nicht bedingunglos akzeptieren.

Auch ich wurde erzogen (Ok, manche meinen es war vergebens) und als Kind lotet man die Grenzen aus,
nur ab und an wurde ich in die Schranken gewiessen
und es wurden Leitplanken gesetzt innerhalb derer ich mich bewegen durfte.

Und sind wir ehrlich, ob wir wollen oder nicht die Gesellschaft setzt uns auch im späteren Leben diese Leitplanken auch und wir können nicht tun was wir wollen, und erwarten das die Gesellschaft das "akzeptiert"
wenn wir dann nicht bereit sind mit den entstehenden Konsequenzen zu leben.

Was soll denn daran falsch sein seinen Kindern im Urlaub gewisse Regeln näher zu bringen, die ein Zusammenleben mit den anderen vereinfachen.

Und das Eltern selbst entscheiden wollen in welchem masse sie wann und wo mit ihren Kindern Urlaub machen ist absolut legitim, nur wie im Leben so üblich kann man dies auf die eine odere andere Art machen.

Mich stört einfach das von einer Seite immer Akzeptanz gefordert wird ohne darüber nachzudenken was man selber tun könnte um auf der Gegenseit die Akzeptanz zu fördern.

Klar, es wird immer solche geben denen man aus Prinzip nichts recht machen kann, aber ich denke mit gutem Beispiel voran zu gehen kostet wenig, fördert das Verständnis und vermeidet einiges an Konflikten.

Ich grölle ja im Urlaub auch nicht bis in die Nacht, sondern mässige mich freiwillig um andere nicht in ihrem Urlaub zu stören. Ich müsste ja dies nicht freiwilig tun, ich sehe ja anderntags die Anderen vll. nie mehr in meinem Leben und die haben das zu akzeptieren.

Man hat zu akzepieren finde ich einfach mal sagen wir keine gute Formulierung.



Gruss

Kurt
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zuletzt bearbeitet 18. Sept. 2009
Gast18. Sept. 2009 · #10
". . . hat zu akzeptieren" bezog sich ausschließlich darauf,, dass die Gegenwart von Kindern dort zu akzeptieren ist, wo es nicht grundsätzlich untersagt ist. Natürlich hat niemand fortgesetztes schlechtes Benehmen von Kindern zu akzeptieren - das von Erwachsenen übrigens auch nicht. Ich akzeptiere schließlich auch, wenn ein Lodge-Betreiber sein Privateigentum Kindern oder anderen Gruppen vorenthält. Ob ich das gut finde oder nicht, und ob ich eine solche Lodge buchen würde, wenn ich ohne Kinder reise, ist eine ganz andere Sache.
Brit
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200618. Sept. 2009 · #11
Hallo Brit,

dann will ich mich hier ganz offiziel und ehrlich entschuldigen (schande über mich)

dann habe ich deine Aussage falsch interpretiert
und gebe meinen Irrtum zu!

Sorry
mit freundschaftlichem Gruss

Kurt
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1'723 Beiträge · seit 200918. Sept. 2009 · #12
@Brit...

also sollte ich mit der "scheinbar nicht mehr ganz jungen dame" gemeint sein, und auf Grund meiner Beitraege is dies wohl eher naheliegend, so weiss ich nciht was du als "scheinbar nicht mehr ganz jung bezeichnest". und mit welcher berechtigung du dich hier so auesserst. klar wenn man mit 40 schon zur seniorengemeinschaft abgestempelt wird haste recht...

aber zurueck zum thema... : was in dieser diskussion scheinbar ganz fuerchterlich schwierig fuer den eine(n) oder andere(n) zu begreifen ist, ist die tatsache, dass es nicht um allgemeingueltige ablehnung gegen kinder geht, sondern nur um ganz spezielle situationen, ganz spezielle orte.

Und nochmals, im anderen fred hatte ich mich sehr bemueht, mich hierzu differenziert auszudruecken, wenn denn dann alles super ablaueft und die kinder ein mindestmass an ruhe und anstand mitbringen, ist doch alles okay.. da mukst doch auch keiner auf. Ich persoenlich kenne nur sehr sehr wenige, nee eigentlich gar keine menschen, die grundsaetzlich etwas gegen kinder haben. Mal von allem anderen abgesehen koennen die kinder auch fuer gar nix.

Wogegen ich etwas habe, und ganz speziell zum thema afrika / safari, sind eltern, die das recht in anspruch nehmen, ihre Erziehungsfehler (die sie natuerlich gar nicht als solche einschaetzen) anderen menschen zumuten zu muessen... Und obendrein haeufig auch diese Reisen kindern zumuten, die vielleicht an anderen orten besser aufgehoben waeren.

Um hier ein ganz spezielles beispiel anzufuehren: meine beste freundin hat zwei jungs, einer ist mittlerweile 13 der andere 7 jahre alt.. Der grosse junge ist zwar auch nicht einfach aber mittlerweile durchaus lenkbar in gesellschaft... Der kleinere junge ist das beispiel einer total misslungenen erziehung... Urlaub mit beiden ist haeufig der horror.. So hat mir meine freundin neulich eroeffnet, dass sie beim naechsten mal die kinder gerne mitnehmen moechte (wir reisen manchmal zusammen).. wir haben uns dafuer ausgesprochen den grossen mitzunehmen, der kleine junge ist fuer niemanden zumutbar...!!! Da muss man sich auch mal selber im spiegel betrachten koennen. und das hat gar nichts mit hass auf kinder zu tun, sondern lediglich mit Ruecksichtnahme auf andere...


Aber ruecksichtnahme auf andere ist in unserer Gesellschaft abhanden gekommen; ich kann mich davon sehr haeufig auch am beispiel "hunde" ueberzeugen... aber gut, das wuerde zuweit vom thema abschweifen..

Wenn in unserer sogenannten Zivilgesellschaft alle ein bisschen weniger an sich selber denken wuerden und 1% ihres egoismusses darauf verschwenden wuerden, sich fuer eine sekunde in haut eines anderen zu versetzen, vielleicht jemandem der nicht die gleichen werte, die gleichen prioritaeten teilt, dann ginge es uns wesentlich besser... Aber das haben wir ja leider verloren, das zeigt sich doch schon in dieser diskussion.. Einzelne greifen an, sobald sie in ihrem tun kritisiert werden.. anstelle sich einmal ueber die konsequenzen bei anderen in ihrem Verhalten zu suchen...

Ich glaube alle, die sich in diesem Thread "gegen kinder auf safari reise" geauessert haben, haben ihre gruende und ich bin ueberzeugt,dass kein einziger dieser etwas gegen kinder einzuwenden hat. Ich persoenlich habe etwas einzuwenden gegen Verhalten, welches fuer andere stoerend ist.. Egal welches. Wenn ich mich selbst gestoert fuehle bemuehe ich mich es zu aeussern, im festen glauben, dass nur mit geteilter "Erfahrung" auf Toleranz und Kompromis zu hoffen ist. Leider zeigt die Diskussion aber, dass genau diejenigen, die so feste an der position "fuer Kinder" festhalten fuer die Beduerfnisse anderer Menschen abslut kein Verstaendnis aufbringen. Da genau ist der Punkt wo der Hase im Pfeffer liegt.

Ich wuerde es als Mutter auch nicht toll finden wenn mir "gratis ablehnung" entgegen schlaegt, wie ich es auch nicht toll finde wenn mir als Hundeliebhaberin "gratis ablehnung" passiert. Solange das "objekt" der ablehnung sich den umstaenden entsprechend verhaelt hat keiner dazu etwas zu sagen... Nur schilderten viele hier eben Situationen die absolut stoerend verliefen.

Aber was solls. Abschliessend bleibt fuer mich nur zu sagen, dass es doch sehr schade ist, das sobald in diesem forum eine kritische Diskussion gefuehrt wird man mit heftigen persoenlichen Angriffen und Verurteilungen zu rechnen ist.
Wie soll man von diesen Menschen toleranz und offenheit erwarten ?
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Gast18. Sept. 2009 · #13
Miss Ellie schrieb:
@
Ich glaube alle, die sich in diesem Thread "gegen kinder auf safari reise" geauessert haben, haben ihre gruende . . .
Genau diese grundsätzliche Ablehnung steht weder dir noch irgendjemand anderem zu, wenigstens dann nicht, wenn damit impliziert wird, dass andere ihre Kinder gefälligst nicht mitzunehmen haben, weil es potenzielle Unruhestifter sind, deren Anwesenheit allein schon als störend empfunden wird. Denn genau das wird mit einigen Stellungnahmen mehr oder weniger deutlich ausgedrückt. Und dann sind wir beim Thema Rassismus: Hier dürfen keine Kinder rein, dort sind Schwarze unerwünscht, im Zug möchte ich nicht neben einem Katholiken sitzen und im Flugzeug nicht neben einem Schweden . . .
Brit
5'479 Beiträge · seit 200918. Sept. 2009 · #14
Tolleranz bedeutet vor allem auch, Dinge die einen stören in gewissem Maße zu akzeptieren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'723 Beiträge · seit 200918. Sept. 2009 · #15
@ topobaer

hmm.. klar, das muss wohl jeder, da gebe ich dir recht. Das gehoert zum normalen leben dazu.. Dazu sind wir, um auf die Safari zurueck zu kommen, da dann nun mal auch gezwungen.. ich kann ja schlecht darauf bestehen, dass kinder nicht mitgenommen werden zum beispiel. Was aber auch ueberhaupt nicht meinen vorstellungen entspricht.

Aber hier sind wir in einem Forum wenn mich nicht alles taeuscht. Wir sind hier um zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Und wenn nicht hier, wo dann, koennen menschen wie ich, die es eben, wenn sie die wahl haetten, vorziehen wuerden ohne kinder auf safari zu sein, sich sonst aeussern ???

Also ich kann euch allen versichern, die kinder die ich aufgefressen habe leben alle noch, und ich greife auch oeffentlich niemanden wegen seiner blagen an...

Der ganze thread ist doch nur ein austausch von meinung.. und es is schon ganz schoen stark hier dann als rasistisch (im kindersinne) eingestuft zu werden.
Aber was solls...
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'048 Beiträge · seit 200718. Sept. 2009 · #16
Miss Ellie schrieb:
Also ich kann euch allen versichern, die kinder die ich aufgefressen habe leben alle noch, und ich greife auch oeffentlich niemanden wegen seiner blagen an.
mit einer Signatur zum Tierschutz und einer Ablehnung von Kindern die zum Himmel schreit gibst du hier genau das Bild ab, das ich unerträglich finde.
Wenn die Kinder deiner Freundin "unzumutbar" sind, wäre es doch sinnvoll zu hinterfragen, warum das so ist. Ich bin sehr sicher, es liegt nicht an den Kindern ... aber es ist ja DEINE Freundin.
Und wenn Kinder nur dann erträglich sind, wenn sie sich nicht wie Kinder sondern wie kleine Erwachsene benehmen - dann sieht es für unsere Gesellschaft sehr schlecht aus.
jetzt muss Kurt nicht wieder zusammenzucken: Ich meine nicht dass Kinder alles dürfen. Aber ich meine schon, dass es eine gesellschaftliche Aufgabe ist, vernünftige Bedingungen für Kinder zu schaffen. Um bei Kurts provokativen Vergleichen weiter zu machen: Es müssen Spielbereiche her, Kinderlärm ist Zukunftsmusik und keine Ruhestörung. Aber deswegen müssen Kinder nicht auf der Autobahn oder im Opernhaus spielen können.
Ich habe selbst 4 Kinder, mit denen ich auch urlaubsmäßig viel unternommen habe. Der kleinste war bei seinem ersten Campingurlaub gerade wenige Wochen alt. Ich bin fest überzeugt, dass es immer an den Eltern liegt, was und wie solche Dinge gehen. Ich kann sagen, dass ich auch in sehr jungen Jahren mit meinen Kindern viel unternehmen konnte, während andere mit einem einzigen Kind hoffnungslos überfordert sind. Leider liegt dies aber auch daran, dass wir zumind. in Deutschland derzeit eine Elterngeneration haben, die dank der 68-er Folgen selbst keine Erziehung erfahren haben. Und wir haben es mit Nicht-Eltern zu tun, die ihre Entscheidung zur eigenen Kinderlosigkeit in einer Ablehnung von Kindern allgemein kompensieren müssen, was teilweise schon zum Kinderhass wird. Beides tut unserer Gesellschaft nicht gut. Während den Eltern heute zunehmend "Erziehungskompetenz" vermittelt wird, scheint bei letzteren leider eine Veränderung sehr schwierig. Betroffene finden sich in ihren kinderfreien Zonen zusammen und bestätigen sich gegenseitig in ihren Ansichten....

Viele Grüße

jaw

P.S. Ich engagiere mich nicht beim Tierschutz sondern im Deutschen Kinderschutzbund.
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 18. Sept. 2009
5'479 Beiträge · seit 200918. Sept. 2009 · #17
jaw schrieb:
Und wir haben es mit Nicht-Eltern zu tun, die ihre Entscheidung zur eigenen Kinderlosigkeit in einer Ablehnung von Kindern allgemein kompensieren müssen, was teilweise schon zum Kinderhass wird. Beides tut unserer Gesellschaft nicht gut. Während den Eltern heute zunehmend "Erziehungskompetenz" vermittelt wird, scheint bei letzteren leider eine Veränderung sehr schwierig. Betroffene finden sich in ihren kinderfreien Zonen zusammen und bestätigen sich gegenseitig in ihren Ansichten....

Bitte nicht so pauschal. Auch ich habe keine eigenen Kinder, engagiere mich aber trotzdem schon seit Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit. Und mein Standpunkt in der derzeitigen Diskussion ist ja wohl auch eindeutig.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'048 Beiträge · seit 200718. Sept. 2009 · #18
Hallo Topobär,

ich meinte natürlich nicht, dass alle Kinderlosen automatisch Kinderfeindlich sind. Im Gegenteil, ich kenne viele Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keine eigenen Kinder haben und sehr kinderfreundlich eingestellt sind. Es ist nur eine mögliche Erklärung der m.E. zunehmenden Kinderfeindlichkeit besonders unter kinderlosen Menschen. Der Umkehrschluß ist aber sicher nicht richtig.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
12 Beiträge · seit 200918. Sept. 2009 · #19
brit und uli schrieb:
Denn genau das wird mit einigen Stellungnahmen mehr oder weniger deutlich ausgedrückt. Und dann sind wir beim Thema Rassismus: Hier dürfen keine Kinder rein, dort sind Schwarze unerwünscht, im Zug möchte ich nicht neben einem Katholiken sitzen und im Flugzeug nicht neben einem Schweden . . .
Brit
Hallo Brit,
auch wenn ich in einem anderen Post gegen deine komische Einstellung wetterte, so muss ich hier den Hut ziehen über deine super Äußerungen!

Manche scheinen ihre eigene Kindheit als frustrierend oder selbst als solche erlebt haben, daß sie jetzt im gewissen Alter solchen Mist in einem Forum ablassen, die Kinder als,
Miss Ellie schrieb: wegen seiner blagen an...
ob sie Balg oder Plagen meint, zu bezeichnen.

Kinder sind unser kostbarster Besitz! Mancher sollte sich andere Nationalitäten oder andere Volksgruppen zum Bespiel nehem, welchen Stellenwert die Kinder und die Alten da einnehmen. Traurig, daß so etwas ein Thema ist.

Uwe
der grösste BUG sitzt vor dem Rechner oder hinterm Lenkrad
298 Beiträge · seit 200919. Sept. 2009 · #20
hey,
ich habe mich jetzt tapfer durch beide threads gelesen, mal geärgert und mal zugestimmt.
Es gibt bei diesem Thema nun mal nur schwarz und weiß, entweder man hat Kinder und findet das gehört dann auch zu den Reisen oder eben nich.

Es wird irgendwie immer so getan, als ob die die sich eben nun mal nicht dafür entschieden haben nun am Untergang der Gesellschaft Schuld sein werden, deshalb mal unbedingt tolerant sein sollten gegenüber denen die die Gesellschaft am Laufen halten werden mit ihren Nachkommen, aber dann solltet ihr mal versuchen es von der anderen Seite zu sehen.
Auch ich gehöre zu denen, die es sich bewußt so ausgesucht haben,ich habe einen Beruf den will ich mit mind 100% gut machen, das ist mein Anspruch an mich und mein Lebensinhalt, ich konnte Beiträge von Miss Ellie und Janet und anderen gut verstehen.

Weil: auch ich fahre nach Afrika um das "Gegenteil" von meinem Leben hier haben zu dürfen, wenn auch zeitlich begrenzt. Hier habe ich von früh bis spät mit Lärm jeder Art zu tun, Verkehrslärm, Maschinen beim Arbeiten, Telefon, Kunden.... und auch nicht zu knapp mit unmengen von Kindern jeglichen Alters!
Ich wohne in der Ecke von Dtl, wo laut Statistik angeblich die größte Kinderdichte vorhanden ist. Und was es da täglich zu erleben gibt, das sprengt den Rahmen, gehört aber nich hierher. Nur soviel zum Hintergrund, kann sich überhaupt jemand vorstellen, das es auch für eine Außenseiterrolle reicht, wenn man sagt das man auch gut ohne Kinder leben kann?

Wenn ihr den Blick mal versucht, dann könnt ihr euch vielleicht auch vorstellen, warum einige zu ihren Beiträgen kamen und doch auch auf Reisen andere Abenteuer bevorzugen.

Viele, aber leider auch nicht grenzenlos tolerante Grüße,
Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann. Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.