siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200916. Sept. 2009 · #1
Unser Schicksal liegt in Gottes Hand. Wenn es passieren soll wird es geschehen so oder so. Wir können vor unserem Schicksal nicht davonlaufen. Mohandas Karamchand Gandhi
Es ist eines der schönsten und großartigsten Erlebnisse Afrikas Wildtieren zu Fuß zu begegnen. Wir haben im Zambezi-Valley (Zambia und Zimbabwe) wundervolle Abenteuer erlebt. Elefantenpirsch zu Fuß. Lions-trekking mit Rangern auf der Suche zu Fuß nach Löwen in den Mana Pools (Zimbabwe).
Die Fotos sind während unserer Elefantenpirsch zu Fuß im Zambezi-Valley entstanden. Fotomontagen, außer wenn eindeutig als solche erkennbar und gekennzeichnet, lehne ich ab. Im Zambezi-Tal gibt es keine Elefanten die von Menschen aufgezogen, oder Kontakt zu diesen hatten. Es sind völlig freilebende wilde Tiere.
Wir sind bei der „Conservation Lower Zambezi“ einer „Non profit organization“ in Zambia. Die Organisation betreut ein riesiger Gebiet von 6.400 Quadratkilometern. Es werden keine Gäste/Besucher aufgenommen. Wir durften einige Tage in dem Basis Camp direkt am Zambezi Fluss sein. Ganz besonders herzlich bedanke ich mich bei Kerri Rademeyer der Base Camp Managerin für ihre Hilfsbereitschaft, Unterstützung und Gastfreundschaft. Wer etwas mehr über diese Organisation wissen möchte: http://www.conservationlowerzambezi.net/
Ergeben sich Fotos, Mensch und Elefant zufällig oder kann man sie planen? Zunächst muß die ideale Region ausgewählt werden. Ein Gebiet frei von Wilderei. Ideal sind Elefantenbullen. Schon aufgrund ihrer Größe und Stärke, und das wissen sie, sind sie weniger scheu oder aggressiv. Unabdingbare Voraussetzung ist die Übersichtlichkeit des Geländes. Hier am Zambezi ideal. Große Bäume, freie Flächen, keine Büsche und Sträucher, kein hohes Gras. In dem offenen Gelände gibt es kein Löwenrisiko und um die Mittagszeit sind die Löwen ohnehin inaktiv. Auch die Jahreszeit ist ideal. Die großen Bäume werfen ihre Blüten ab. Auf diese Leckerbissen haben sich einige Elefantenbullen spezialisiert. Teils durch einen großen Termitenhügel verdeckt ein sehr großer Bulle. Er hat mich längst bemerkt. Nun beginnt der Nervenkitzel. Er kommt ohne Hast hervor. Stehen bleiben und abwarten.
Noch keinerlei Anzeichen von Unruhe oder Aggression. Stehen bleiben und abwarten. Erste Anzeichen von Unruhe. Wittert in meine Richtung. Fixiert mich. Distanz lässt sich gefahrlos nicht verringern – abbrechen. Gleich der erste Versuch noch näher zu kommen scheitert. Morgen ist auch noch ein Tag.
Dieses Gebiet ist nicht geeignet. Zu unübersichtlich. Niedriger Mopane,- und Dornbusch. Wir wollen wieder zum Ufer mit den großen Bäumen. Das Fahrzeug parken wir entfernt vom Operationsgebiet. Wieder sind Bullen da, die in der Nacht heruntergefallen Blüten fressen. Dieser Bulle droht bereits aus der Entfernung von ungefähr 15 Metern. Mit ihm ist offensichtlich nichts zu machen. Dieser Bulle wittert zwar in meine Richtung, zeigt aber keine Anzeichen von Unruhe oder Aggression. Man beäugt sich. Noch keinerlei Anzeichen von Unruhe.
Ich bleibe stehen. Direkt vor mir liegen einige große Blüten. Was wird er machen? Nun kommt er direkt auf mich zu. Uli stand auf 08:00 Uhr. Der Elefant hatte ihn zwar gesehen, beachtete ihn aber aufgrund des Abstandes von ca. 10 Metern nicht. Der Elefantenbulle griff dann plötzlich an. Ich geriet ins stolpern. Der Bulle fast über mir stoppte. In diesem Moment hätte Uli fotografieren müssen. Es hätte das "Wildlifefoto 2009" werden können. Im entscheidenden Moment hat Uli leider nicht mehr auf den Auslöser gedrückt und die Flucht ergriffen.
Für mich gibt es zwei Grundsätze: Keine andere Person in Gefahr bringen Nichts zum Schaden der Tiere unternehmen.
"Der Elefantenbulle griff dann plötzlich an. Ich geriet ins stolpern. Der Bulle fast über mir stoppte. In diesem Moment hätte Uli fotografieren müssen. Es hätte das "Wildlifefoto 2009" werden können. Im entscheidenden Moment hat Uli leider nicht mehr auf den Auslöser gedrückt und die Flucht ergriffen."
So, jetzt kann ich es nicht mehr vernkeiffen: Wer so einen Blösinn schreibt, der hat einfach keine Ahnung.
Lieber Siggi
Was Du erlebt hast, war eine Mock Charge, ein Scheinangriff. Kopf hoch, Ohren wedeln, zwei, drei rasche Schritte in Deine Richtung und dann den Rüssel schwenken. Der Scheinangriff ist für den Elefanten etwa so, wie wenn Du eine Fliege von Deinem Kuchen wegscheuchst. Ein Angriff ist etwas anderes. In diesem Fall würdest Du die Fliege platt drücken. Dasselbe würde auch der Elefant mit Dir machen. Kopf ganz tief, Stosszähne auf Bodenhöhe, Rüssel unter dem Vorderleib, Ohren eng angelegt... aber das wäre das letzte, was Du sehen würdest. Den Angriff eines Elefanten würdest Du nicht überleben. Kannst ja in Mana Pools mal Norman Monks, den Game Warden in seinem Büro besuchen. Er hat ganze Ordner voller Reports über ahnungslose Besucher, die von Elefanten, Büffeln und Löwen getötet worden sind. So voll auf eigene Faust und so.
Wenn Du hier die grossen Stories rauslässt und Ratschläge gibst, dann denke immer daran, dass andere Deinem Beispiel folgen und dabei zu Schaden kommen könnten.
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200916. Sept. 2009 · #8
Hallo Siggi,
ich will dein Verhalten nicht verurteilen. Evtl. bist du ja so etwas wie ein "Elefantenflüsterer" bzw. kennst dich da sehr gut aus, kannst vieles relativ gut einschätzen, usw.
Jeder muss selbst wissen was er tut und die Verantwortung dafür übernehmen.
Ich verstehe aber auch nicht ganz, warum du auf deiner website schreibst:
"..., deshalb rate ich sehr dringend davon ab sich Elefanten zu Fuß zu nähern. Selbst die friedlichsten Elefanten Afrikas im Samburu National Reservat werden auf einen Fußgänger ggf. völlig anders reagieren als auf Fahrzeuge die sie seit Jahrzehnten kennen und wissen, dass keine Gefahr von ihnen droht. Und nicht vergessen, Elefanten sind schneller als wir."
und dann direkt darunter Fotos stellst auf denen du zu Fuß nur 8-10m vor einem riesigen Elefantenbullen stehst, der direkt auf dich zu kommt, ohne weiteren Komentar dazu.
Dies sind für viele unerfahrene Betrachter widersprüchliche Angaben und verwirren doch sehr.
Trotzdem wünsche ich dir weiterhin viel Spaß, Erfolg und GLÜCK bei deinen zukünftigen Safaris.
Gruß, Otji!
Matou66843 Beiträge · seit 200816. Sept. 2009 · #9
Oh Mann, Siggi - eigentlich wollte ich gerade ausloggen...und solch einen Unsinn sollte man nicht kommentieren, wenn es nicht so ernst wäre. Von Dir hätte ich mehr erwartet! So etwas ist ein einfach kein gutes Vorbild.
Warum? Weil jedes Jahr Löwen, Elefanten, Büffel u. a. tolle Tiere abgeknallt werden, wenn die Leute auf begleiteter, meist bewaffneter Fußpirsch (eh ein Riesenunsinn mit vermeintlicher Sicherheit - ohne Knarre ist man dabei nicht so leichtsinnig) den entscheidenden Schritt zu viel auf sie zugemacht haben. Und das oft nur, um ein noch ein tolleres Foto zu bekommen und noch eines, und noch eines. Und irgendwann haben die Tiere dann zuviel: Entweder hauen sie ab oder greifen an. Das bezahlen viele von ihnen dann mit dem Leben. Ist es das wert???
Ich weiß nicht, ob Ihr bewaffnet wart. Ist mir auch egal. Das war der größte Käse, den Du hier abgeliefert hast.
In dem offenen Gelände gibt es kein Löwenrisiko und um die Mittagszeit sind die Löwen ohnehin inaktiv.
Was ist denn das fuer eine Aussage? Loewen toeten wenn sich eine guenstige Gelegenheit bietet. Haben das in Pilanesberg N.P. um 13 Uhr bei ca. 35 Grad erlebt. Das Kudu hatte keine Chance. Sich also auf die Mittagszeit zu verlassen ist wohl kein Garant.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200916. Sept. 2009 · #11
Hallo Birgitt, wenn es Diskussionen oder Fragen gäbe, würde mich das freuen und zeigte den „Erwachsenengrad“ oder das Interesse derer die meinen etwas dazu sagen zu müssen. Auf unsinnige Bemerkungen wie z.B. mit dem “Kriegsberichterstatter“ gehe ich nicht weiter ein, weil derartige Menschen möglicherweise schon total vergreist oder aus dem Kindesalter nicht herausgekommen sind.
Das entscheidende hat Bloke in seinem Beitrag vom 16.09.09 gesagt. Goldene Worte. Sollten sich manche hinter den Spiegel klemmen.
Hallo Gernot Eicker Zitat: moin,na, so aufregend war das ja wohl nicht! Schliesslich hattest Du Zeit genug, zwischendurch das Hemd zu wechseln Bitte genau hinschauen/lesen. Es war der nächste Tag.
Hallo pme, Glückwunsch. Du verfügst über hellseherische Kräfte. Von der Attacke des Elefanten gibt es kein Foto.
Hallo Matou66, scheinst den Unterschied zwischen Elefanten und Käse nicht zu kennen. Bei meinen Safaris sind wir immer unbewaffnet.
Zum Nachdenken Eine Gruppe meiner liebsten unsachlichen Kritiker. Kurzanalyse: Die Loser Ein erfolgreicher Kriminalist hat einmal gesagt: Nichts entlarvt so sehr wie Sprache und das geschriebene Wort. Die Loser sind einfach zu identifizieren, sie sprechen und schreiben häufig in der „Wir-Form“. Sie sind so bedeutungslos, der Identitätsverlust ist so groß, dass sie die eigene Identität hinter dem „Wir“ verstecken, obwohl sie kein Mandat, keinen Auftrag haben. Der Missbrauch der „Wir-Form“ ist ein uralter mieser Trick, um die Glaubwürdigkeit, die Bedeutung der eigenen Aussage zu bekräftigen. Durch das „Wir“ flüchten sie vor der Realität, aus der selbstverschuldeten Isolation auf ihre „Insel der Glückseligen“. So suggerieren sie sich, unter Gleichgesinnten zu sein. Charakteristisch ist der Ton, die Wortwahl: Besserwisserisch, schroff, belehrend, oberlehrerhaft. Es geht nur darum, den Kritisierten zu verletzten, vorzuführen. Das schafft innere Größe, hebt das Selbstwertgefühl. Ist Futter für den eigenen inneren Schweinehund.
Im Regelfall sind es vom Leben geprügelte Menschen. Allein, ohne soziale Kontakte. Ihr ganzes Leben ist eine Aneinanderreihung von Misserfolgen und Erfolglosigkeiten. Unfähig zu einer partnerschaftlichen Beziehung. In einem Forum können sie die Sau rauslassen. Ist alles anonym. Es gibt noch eine Triebfeder – blanker Neid. Der nagt in ihnen wie ein Karzinom.
Matou66843 Beiträge · seit 200817. Sept. 2009 · #12
Hallo Siggi!
Meinst Du nicht, Du gehst hier gerade etwas zu weit, und erhebst Dich pauschal und maßlos über viele andere hier, von denen Du nichts weißt?
Von Dir wissen wir ja nun schon etwas: Offenbar kannst Du mit Kritik und ein bißchen Schelte wegen "falschem Vorbild" nicht umgehen. Was ist eigentlich Dein Problem? Übrigens bist Du hier bisher der Einzige, der hier viel mit "wir" rumschreibselt.
Klar kann hier jeder seine Meinung sagen, und auch unaufgefordert "Heldenbeiträge" einstellen (gell, Siggi?). Hier sind aber auch Menschen dabei, die derartige Situationen nicht so "gut" einschätzen können wie Du. Das kann zu leichtsinnigen Aktionen führen, wenn z.B. mal ein Elefant vor den Waschhäusern im Moremi "parkt" (oft in 3rd bridge und Xakanaxa), wo ja viele Fomis (auch erstmalig) hinfahren.
Gruß Dirk
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siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200917. Sept. 2009 · #13
Hallo Elefantenexperte pme, wer anderen Blödsinn unterstellt, sollte sich fragen ob er vielleicht selbst ….. ist? Ich empfehle dir den Bericht genau anzusehen. 1. Es ist kein Foto von dem Angriff, egal in welcher Form vorhanden 2. In meinen Text unter dem letzten Foto steht „Uli stand auf 08:00 Uhr. Du scheinst die Uhr nicht zu kennen. Das Foto wurde aus der Position 06:00 Uhr aufgenommen. Wenn es aus der Position 08:00 Uhr aufgenommen worden wäre, dann wären der Elefant und ich schräg von der Seite zu sehen. Wenn ich mich so unpräzise, oberflächlich wie du verhalten würde, wäre ich bestimmt schon tot.
Schicke mir deine Adresse und du erhältst von mir eine Blindenarmbanduhr. Auf Knopfdruck sagt sie dir dann immer wie spät es ist.
Wo hast du deine Ausführungen abgeschrieben? Nenne doch bitte die Quelle, dann kann man sicherlich etwas mehr erfahren.
Dein Hinweis zu den Mana Pools: Zitat: Kannst ja in Mana Pools mal Norman Monks, den Game Warden in seinem Büro besuchen. Er hat ganze Ordner voller Reports über ahnungslose Besucher, die von Elefanten, Büffeln und Löwen getötet worden sind. So voll auf eigene Faust und so. …………………………………. Da befallen mich ernsthafte Zweifel. Wir waren eine Woche vorher bei dem Senior Game Warden. Nennt sich jetzt Parkmanager. Sein Büro ist, wenn man am Museum entlang in das Anmeldebüro geht auf der rechten Seite. Ein weißer Urrhodesier. Seine Ernennungsurkunde zum Professor der Philosophie hängt links an der Wand. Sein Assistent ist ein Schwarzer, der mit uns auf Wildhundsuche gegangen ist. Beide haben andere Namen.
Aus verständlichen Gründen gibt es eine Anweisung keine Auskünfte über Probleme mit Wildtieren an Externe zu geben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einem Touristen diese Auskünfte gegeben werden. Der Betreffende würde ggf. seinen Job riskieren. Ob es einen Ranger mit dem Namen Norman Monks gibt könnte ich relativ schnell feststellen. Mache ich aber nicht, dadurch würden deine unsachlichen Ausführungen eine Bedeutung bekommen die sie nicht verdienen.
Wenn du möchtest sende ich dir auch eine Karte der Region. Die Mana Pools sind auf der anderen Seite des Zambezi in Zimbabwe.
Warum geht es dir? Du beanstandest Dinge die weder als Text noch Bild vorhanden sind.
ELelefant118 Beiträge · seit 200817. Sept. 2009 · #14
Hallo Siggi, vieles klingt bei Dir nach einer fatalen Mischung aus Effekthascherei, Selbstüberschätzung und Besserwisserei. elefant
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200917. Sept. 2009 · #15
Matou66 schrieb:
Hallo Siggi! Von Dir wissen wir ja nun schon etwas: Offenbar kannst Du mit Kritik und ein bißchen Schelte wegen "falschem Vorbild" nicht umgehen. Was ist eigentlich Dein Problem? Übrigens bist Du hier bisher der Einzige, der hier viel mit "wir" rumschreibselt.
Ich hasse Ungenauigkeiten und Unterstellungen. Reagiere vielleicht allergisch. Deine Unterstellung s. Zitat oben ist wieder so eine unzutreffende Behauptung. Ich verwende „wir“ bestimmt nur in meinen Berichten, einfach deshalb weil immer jemand dabei ist. Es geht um das „wir“ bei kritischen Einträgen.
Ich bin den Unsinn mit dem „Vorbild und den Nachmachern“ auch leid. Wenn sich im Fernsehen Tierfilmer in ganz andere Gefahren begeben – wie sieht es damit bei den Nachmachern aus?
Sage mir bitte was ist der Unterschied?
Zum besseren Verständnis: Ich habe diverse Jahre für das eigene Unternehmen in Afrika mit Tieren (keine Elefanten, Großkatzen) gearbeitet. Wenn ich mit den Fängern wochenlang im Busch war, waren Begegnungen mit Großwild eher die Regel als die Ausnahme, daher eine andere Einstellung zu Wildtieren.
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #17
Hallo Siggi
Ich finde Deine Beiträge, speziell von den Fotos her, interessant. Du stellst Sie hier natürlich rein um auf Dich aufmerksam zu machen und auch um gewisse Efekthascherei zu btreiben. Dass andere, dann entsprechend Komentare abgeben ist sicher nicht ungewollt. Was mich an Dir aber extrem stört, ist dass Du dann alles so aufblasen musst. Jedes Wort von anderen wird in die Wagschale gelegt und kommentiert. Schlussendlich machst Du damit Den ganzen Thread kaputt. Das finde ich persönlich sehr schade.
Gruss Chrigu
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Kriwan323 Beiträge · seit 200717. Sept. 2009 · #18
Unser Forenschicksal liegt in des Moderators Hand. Wenn die Löschung von Beiträgen passieren soll wird es geschehen so oder so. Wir können vor unserem Schicksal nicht davonlaufen. Bernhard Diener
Es ist eines der schönsten und großartigsten Erlebnisse in einem Forum Trollen zu begegnen. Troll-Texte sind nicht gekennzeichnet. Troll-Beiträge, eindeutig als solche erkennbar und gekennzeichnet, sind abzulehnen. Im Namibia-Forum gibt es nur wenige Trolle die von Mitgliedern aufgezogen wurden oder Kontakt zu diesen hatten. Es ist ein bislang relativ trollfreies Gebiet.
Ergeben sich Begegnungen zwischen Trollen und normalen Mitgliedern zufällig oder sind sie geplant? Zunächst muss die ideale Region ausgewählt werden. Ein Gebiet, frei von zu sachlichen Themen ist zu wählen. Und die Besucherfrequenz sollte hoch sein. Das wissen Trolle: Dort sind Mitglieder weniger kritisch, sind weniger scheu.
Hier im Namibia-Forum ideal. Viele Beiträge, hohe Kompetenz, keine (nunja wenige...) Dummschwätzer. Wenig Gefahr durch aufmerksame Moderatoren. Um die Nachtzeit sind die ohnehin inaktiv. Auch die Jahreszeit ist ideal. Die Ferien sind vorbei und viele Reiseberichte bereichern das Forum und sorgen für starken Besuch.
Der Troll wirft einige Fotos und spektakulär formulierte Texte in die Runde. Die ersten Leser im Forum haben ihn längst bemerkt. Nun beginnt der Nervenkitzel. Der erste Beitrag! Noch anerkennend. Kein Grund zu reagieren. Der Troll beobachtet und wartet ab.. Wird sich endlich jemand negativ äußern? Noch keinerlei Anzeichen von Unruhe oder Aggression. Schade. Weiter abwarten. Der erste Versuch Streit zu provozieren scheitert. Morgen ist auch noch ein Tag. Die Uhrzeit ist nicht geeignet. Zu viele kritiklose Besucher. Morgen wird es interessanter.
Ein neuer Tag: Endlich! Erste Anzeichen von Unruhe und Kritik!. Der Troll fixiert seine Gegner. Jetzt äußern sich Mitglieder, die erkennbare Kenntnisse haben. Es sind endlich Mitglieder da, die den angebotenen Beitrag annehmen. Massive Kritik wird laut. Jaaaaaaaaa! Das hat man gewollt. Jetzt die verbale Keule herausholen und auf die Widersacher einprügeln. Nicht vergessen, Sie zum Idioten zu erklären. Nur man selbst hat schließlich die Wahrheit gepachtet!
Der Moderator hatte die Auseinandersetzung zwar gesehen, beachtete ihn aber aufgrund der etwas abgelegenen Region nicht. Nur ein leiser Tadel.
Für den Troll gibt es zwei Grundsätze: Hohe Besucherfrequenz zum Aufgeilen anstreben und keine Kritik unerwidert lassen. Immer wieder draufhauen. DAS macht den Spaß an Foren aus. Es geht nicht um die Information. Es geht um die Selbstdarstellung und den Spaß an der folgenden Auseinandersetzung. Es hat geklappt! Wieder einmal. Er wird es wieder versuchen.
Gruß Wolfgang
P.S.: Ich liebe Siggis Beiträge 😉
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200917. Sept. 2009 · #19
Hallo Wolfgang (Kriwan), Glückwusnch. Dein Beitrag hat mir sehr gefallen.
Egal was jetzt noch zu dem Thema kommt, ich werde mich zu weiteren Beiträgen nicht äußern.