StefanBorgThemenstarter80 Beiträge · seit 200720. Juli 2009 · #1
Hallo zusammen,
nach zwei Selbstfahrertouren (mit Übernachtungen in Lodges oder Hotels) durch Südafrika und Namibia würden wir gerne nächstes Jahr im August (ja, ich weiß, es ist noch lange hin 🙁 ) nach Botswana fahren.
4x4 sind wir noch nie gefahren und Camping alleine ist für meine Frau keine Alternative, höchstens als geführte Tour.
Bis jetzt sind mir zwei Alternativen eingefallen: 1. Selbstfahrerroute - Windhuk (1 Tag) - Waterberg 2 Tage) - Rundu (1 Tag) - Nähe Popa Falls/Mahango National Park (2Tage) - Kwai/Mudumu Park (2 Tage) - Chobe River Front (3 Tage + Autoabgabe) - Flug Kasane ins Okavango Delta (4 Tage) - Transfer nach Livingstone (2 Tage)
2. Geführte Campingsafari z.B. die Migration Route Botswana von Iwanowski's Reisen (gibt es auch unter einen anderen Namen bei Abenteuer Sonne) + 2 oder 3 Tage vorher Chobe oder Livingstone und 2 oder 3 Tage hinterher in ???
Nun habe ich eigentlich folgende drei Fragen: - Was haltet Ihr von der ersten Route? - Welche Vorschläge habt ihr für ein Vor und Nachprogramm der Campingsafari? Sollte dann schon etwas Nettes sein. - Gibt es eine Möglichkeit als Selbstfahrertour von Windhuk direkt Richtung Osten über Maun und Kasane Richtung Livingstone zu fahren, dabei aber trotzdem als "Nicht 4x4 Fahrer" im August zu Lodges im Moremi, Liyanti oder Savuti zu kommen, so dass man evtl. nur einen Flug ins Delta braucht? Irgendwie muss es auch noch ein wenig bezahlbar bleiben
Vielen Dank für Eure Meinungen
crisscross236 Beiträge · seit 200720. Juli 2009 · #2
Hi Stefan oder Borg... 😉
wir machen Ende August eine ähnliche Tour (auch nicht mit 4x4) durch Botswana und Namibia - nur wir fahren von Windhouk direkt nach Botswana - also anders herum wie ihr, da wir uns zum Schluss noch einmal Etosha gönnen wollen. Schau mal unter
Ich habe vorab und in der Zwischenzeit einige Reiseberichte gelesen und dabei ist mir klar geworden, dass ohne 4x4 und mit einigermaßen beschränktem Reisebudget du Moremi, Liyanti oder Savuti vergessen kannst. Ohne 4x4 geht da gar nichts. Ins Okavangodelta kannst du hineinfleigen, aber die Lodges dort sind auch nicht grad ein Schnäppchen.
Wir haben auch lange überlegt, aber wir denken, dass unsere Reise trotzdem ganz schön wird, auch wenn wir nicht nach Moremi, Liyanti oder Savuti kommen.
Wir würden trotzdem keine geführte Tour mehr machen wollen, da wir mittlerweile überzeugte Selbstfahrer geworden sind.
StefanBorgThemenstarter80 Beiträge · seit 200720. Juli 2009 · #3
danke erstmal, stefan ist schon richtig.
Nun, 4x4 würde ich schon fahren wollen, weiß nur nicht, ob es etwas bringt, wenn man keine Erfahrung hat und zu zweit (alleine) unterwegs ist. Nur Zelten ist nicht drin.
Hallo Stefan, einen guten Tipp kann ich Dir geben, versuche es mal bei www.zimba-adventure.com ,Peter Weber. Habe Dir eine PMS geschickt. Lieben Gruß Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
eggitom1'247 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #5
Hallo Stefan
ich mach's diesen Herbst auch zum ersten Mal. So wie ich das sehe, ist Selberfahren nicht wirklich problematischer als in Namibia (wesentlich mehr asphaltierte Strecken); dieses Urteil revidiere ich zwar dann vielleicht während meiner Reise:(.
Aber nach dem, was man so liest und im Internet findet, ist Botswana grundsätzlich nicht auf Billigtouristen aus, sondern eher auf "gehoben" bis Luxus. Bleibt wohl nur "Reduce to the max", so wie es crisscross beschreibt, oder etwas tiefer in den Geldbeutel langen😳
wir haben 2008 eine Fahrt ähnlich deiner Selbstfahreroute 1, aber in umgekehrter Richtung vom Flughafen Victoria Falls ausgehend gemacht. Der Transfer vom Flughafen kann durch die Lodge oder ein Safariunternehmen organisiert werden und funktioniert einwandfrei. An der Chobe Riverfront gibt es All-Inklusvie Angebote, du benötigst hier also noch kein Auto. Ohnehin sind die Pisten im Park abseits der geteerten A33 über längere Strecken tiefsandig. Der Flug in das Okavango-Delta funktionierte ebenfalls perfekt. Wir haben nach der Rückkehr nochmals eine Übernachtung in Kasane angehängt um ausgeruht den Mietwagen zu übernehmen und Richtung Caprivi fahren zu können.
Mudumu und Mahango Park haben uns sehr gut gefallen, sahen dort u.a. auch die seltenen Roan und Sable Antilopen. Die B8 ist durchgehend geteert und somit sehr gut fahrbar. Wenn man die Vorteile eines 4x4 negiert kann man deine Route problemlos mit einem normalen PKW fahren 🙂 🙂 🙂
Moremi, Liyanti oder Savuti lassen sich von Maun aus nur mit 4x4 befahren. Von Maun nach Kasane geht mit dem PKW nur über Nata.
Lg Walter
crisscross236 Beiträge · seit 200720. Juli 2009 · #7
Hi Stefan, noch mal ich... 😉
so wie Walter und Thomas es beschrieben haben, sind auch meine bisher gelesenen Erfahrungen. Ab Mitte September kann ich dir dann über persönliche Erfahrungen schreiben.
Noch einmal zu dem Thema Moremi/Savuti und Zelten: Du kannst im Moremi und Savuti Gebiet auch in eine Lodges (z.B. Moremi Camp) übernachten, aber das wird richtig teuer. Halbwegs bezahlbar ist nur das Campen.
Außerdem muss man in den genannten Gebieten mit GPS fahren. Wie schon gesagt, ist das 4x4 fahren in der Region sicherlich möglich und auch für 4x4 Neulinge machbar, trotzdem nicht ganz ohne. Es gibt hier im Forum zahlreiche Reiseberichte, die einem einen guten Eindruck vermitteln, was Wasserdurchfahrten o.a. bedeuten.
Bei gefuehrten Touren durch Botswana, bitte immer daran denken, dass man nur mit einem in Botswana registrierten Touroperator fahren sollte, sonst kann man eine unangenehme Ueberraschung erleben. Sollte ein nicht registrierter Operator erwischt werden bei einem Roadblock oder beie einer PArkeinfahrt, dann ist die schoene Tour schnelle vorbei und man hat nur Unannehmlichkeiten.
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Topobär5'479 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #9
Niemanden hier wurde das Fahren mit 4x4 in die Wiege gelegt. Deshalb möchte ich Dich ermutigen, die ganze Runde bis zurück nach Windhoek zu fahren.
Die Strecke von Kasane über Savuti und Moremi nach Maun ist auch für 4x4-Anfänger zu schaffen. Es gibt keinerlei gefährliche Passagen und man trifft auf den Hauptstrecken regelmäßig andere Fahrzeuge. Mit GPS ist auch die Navigation kein Problem mehr.
DIdieteri59 Beiträge · seit 200820. Juli 2009 · #10
Auch unsere Tpur soll uns im August nächsten Jahres in etwa diese Route sein und deshalb hänge ich mich mal hier ran.
Gruß
Dieter crisscross schrieb:
Hi Stefan oder Borg... 😉
wir machen Ende August eine ähnliche Tour (auch nicht mit 4x4) durch Botswana und Namibia - nur wir fahren von Windhouk direkt nach Botswana - also anders herum wie ihr, da wir uns zum Schluss noch einmal Etosha gönnen wollen. Schau mal unter
Ich habe vorab und in der Zwischenzeit einige Reiseberichte gelesen und dabei ist mir klar geworden, dass ohne 4x4 und mit einigermaßen beschränktem Reisebudget du Moremi, Liyanti oder Savuti vergessen kannst. Ohne 4x4 geht da gar nichts. Ins Okavangodelta kannst du hineinfleigen, aber die Lodges dort sind auch nicht grad ein Schnäppchen.
Wir haben auch lange überlegt, aber wir denken, dass unsere Reise trotzdem ganz schön wird, auch wenn wir nicht nach Moremi, Liyanti oder Savuti kommen.
Wir würden trotzdem keine geführte Tour mehr machen wollen, da wir mittlerweile überzeugte Selbstfahrer geworden sind.
Viel Spass beim Planen
Gruß Christoph 😎
.... ich bin dann mal weg!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #11
In diesem Thread werden auch zwei Dinge miteinander vermischt, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben: 4x4-Fahrkönnen und Unterkunftskosten. Das sollte man trennen.
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #12
schau evtl. mal die geführten Touren bei www.chamaeleon-reisen.de , www.bwana.de und www.djoser.de an.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200620. Juli 2009 · #13
StefanBorg schrieb:
4x4 sind wir noch nie gefahren und Camping alleine ist für meine Frau keine Alternative, höchstens als geführte Tour.
Vielen Dank für Eure Meinungen
Hallo,
die Mischung Camping und Lodge würde je beiden von Euch entgegenkommen ist ist aus meiner Sicht eine feine Sache. Wenn du 4 Nächte in einer Botswana Lodge durch Camping ersetzt, kannst du schon einige Tage einen 4x4 finanzieren.
Da ihr ja zuerst über "normale" Strassen reist könnt ihr euch schon mal an das etwas grössere Fahrzeug gewöhnen.
In deinen genannten Gebieten reicht es durchaus den 4x4 einzuschalten ich denke nicht dass ihr ein Untersetzgetriebe braucht bei eurer gewählten Reisezeit, so mit werdet ihr kaum einen Unterschied merken ausser das im Sand eine bessere Traktion vorhanden ist.
Die Parks Morem, Savuti gehören wirklich zu den Highliths von Botswana und es wäre eine wenig schade diese nicht zu besuchen weil ihr vll zuviel Respekt habt vorm 4x4 fahren,
Da du dir ja darüber gedanken machst gehörst du nicht zu den Verwegenen die gleich eine Afrikarally machen wollen und von daher sogar im Vorteil.
Wenn es dir hilft zu entscheiden, keine Panik, 4x4 das schafst du, da habe ich keine Sorge.
Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Es sind ja schon einige interessante Postings auf Deine Anfrage erfolgt. Hier noch etwas Info von meiner Seite.
Es ist möglich und als Erfahrung sehr bereichernd, eine Maun - Kasane "light" Route zu fahren. Dazu reicht ein günstiger 4x4 Leihwagen wie der Toyota HiLux, oder ähnlich. Mit funktionierendem Tageskilometerzähler, den Landkarten von Veronica Roodt und etwas grundsätzlichem Gespür für die allgemeine Himmelsrichtung brauchst Du dafür kein GPS und kannst problemlos navigieren.
Mehrere FoMis (inklusive meine Wenigkeit) können Dir für alle Streckensegmente ganz genaue Fahrzeiten angeben und Du kannst immer in Lodges und eingerichteten Camps übernachten, ohne selber zu campen.
Der Vorteil ist, dass Du den ganzen Camping Schlepp nicht selber mitmachen musst. Es wird für Dich gekocht, Du kannst nach einer warmen Dusche in ein richtiges Bett und bist am morgen ausgeschlafen, wenn Du zum Game Drive abgeholt wirst.
Beispiel Maun - Kasane:
Such Dir in Maun ein Last Minute Angebot ins Delta. Details kann ich Dir gerne geben, falls Du das möchtest. Das Auto kannst Du in Maun beim Anbieter der Wahl sicher unterbringen. Nach zwei, drei Nächten im Delta kommst Du wieder um die Mittagszeit nach Maun zurück. Du kannst noch shoppen gehen im Spar und dann gehts weiter.
Von Maun her kannst Du problemlos am ersten Nachmittag bis zum Mankwe Bush Camp fahren. Ein kleines, günstiges Camp, welches leicht zu finden ist. Am nächsten Tag machst Du Dich etwa um 8.00h auf die Socken und fährst alles gerade aus via Mababe Gate nach Savuti. Je näher Du an Savuti kommst, desto tiefere Sandpassagen sind zu queren. Diese sind aber absolut problemlos zu meistern und Du kannst Dich schön langsam daran gewöhnen und auch Deiner Begleiterin mal das Steuer übergeben.
In Savuti ist die "relativ" teure Savuti Safari Lodge, welche Dich als Selbstfahrer begrüsst. Gönn Dir ein, zwei Nächte dort und Du wirst Savuti von einer sensationellen Seite her erleben.
Die Lodge ist übrigens ganz einfach zu finden und der HiLux, welcher ohne schweres Camping Equipment ja nicht flach auf den Boden gedrückt wird, trägt Dich easy über den Sand bis ins Camp.
Von Savuti aus geht es weiter immer gerade aus der Nase nach bis zum Ghoha Gate und von dort zur Teerstrasse bei Ngoma Bridge. Ab dort ist es nur noch ein kurzes Stück bis Kasane.
Wenn Du magst, kannst Du am Ghoha Gate auch links der Parkgrenze nach bis Linyanti fahren und dort zum Linyanti Bush Camp (gut 5 Minuten ausserhalb des Linyanti Gate, in einer Privatkonzession gelegen). Dort kannst Du auch budgetgerecht Zeit verbringen und danach nach Kasane weiter reisen.
So wird Dir der Einstieg ins Selbstfahren in Botswana leicht fallen und es ist nicht allzu stressig. Die täglichen Fahrdistanzen garantieren, dass Du immer bequem vor Sonnenuntergang ankommst und unterwegs gibt es ja immer viele Tiere und fantastische Landschaften zu sehen.
Also, nur Mut! Vergleiche die Preise für ein günstiges, aber fähiges 4x4 Fahrzheug und wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne die Adressen für Mankwe, Savuti Safari Lodge und Linyanti Bush Camp angeben.
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200820. Juli 2009 · #15
Hallo Stefan,
Wir haben auch vor nächstes Jahr nach Botswana zu reisen. Wir sind auch keine 4X4 Experten. Da ich auf Moremi, Savuti nicht verzichten möchte und die Lodges sehr teuer sind, kommt für uns nur 4X4 mit Campen in Frage. Meinem Mann gefällt der Plan nicht gerade aber ich konnte Ihn überzeugen indem wir Beide vorher einen 4X4 Kurs absolvieren werden. So ein Kurs findet meistens übers Wochenende statt und man lernt wie sich richtig im Sand zu verhalten. Es wird auch trainiert wie man sich in bestimmten Situationen verhält (Schlamm, Wasser....usw. Und ein bisschen Mechanik kommt auch noch dazu.
Vielleicht wäre das die Lösung für euch. Man hat da ein besseres Gefühl!
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200920. Juli 2009 · #19
Evtl. Selbstfahrer-Route:
Windhoek
Maun (Audio Camp oder Camp Crocodile sind günstig!) 2-3 Tage Campingausflug ins Delta von eurer Lodge organisiert
evtl. Mankwe Bush Lodge (Moremi, Kwai)
Nata / Makamakgadi Pans (evtl. Nxai Pan)
Chobe-NP, ohne Savuti, nur "Kasane-Area" (evtl. Auto in Kasane abgeben und Transfer nach Vic. Falls, Zimbabwe oder Livingstone, bietet JEDE Lodge dort an!)
Livingstone: Limbo Lodge oder Livingstone Safari Lodge
Zimbabwe: www.amadeusgarden.com unter deutscher Leitung , bietet auch Transfer zum Livingstone Airport an.
Transfer von eurer Unterkunft zum Airport und Rückflug.
Wäre mit 2x4 möglich, wenn ihr euch bei Game Drives in den Parks von eurer jeweiligen Lodge fahren lasst.
StefanBorgThemenstarter80 Beiträge · seit 200721. Juli 2009 · #20
Vielen Dank für die vielen Antworten. Werden nun doch noch eine Selbstfahrerroute Maun-Kasane in Betracht ziehen und mal schauen, was so möglich ist.
Kommen sicherlich noch mit vielen Fragen wieder. 😊