KnipserThemenstarter72 Beiträge · seit 200813. Juli 2009 · #1Hallo,
unsere Route führt uns im September von Swakopmund nach Twyfelfontein. Gibt es außer über Henties Bay > Uis > Khorixas auch die Möglichkeit über Cap Cross? Wie von dort weiter?
Vielen Dank für Eure Antworten
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200613. Juli 2009 · #2Hallo
Es gibt noch die Route via Skelettküste. Die ist aber ca. 130km länger und dauert rund 6h anstelle von 4:30.
Eine zweite Variante führt durch den Mesum-Krater. Das geht aber nur mit 4x4 und der nötigen Ausrüstung.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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ALAlex23 Beiträge · seit 200613. Juli 2009 · #3Hallo,
wir sind das letzte mal über Brandberg-West gefahren, das war allerdings im
März 2007 und die Straße war in einem schlechten Zustand und nicht gut
ausgeschildert, 6h braucht man bestimmt.
Viele Grüße
Alex
Namib Tom841 Beiträge · seit 200814. Juli 2009 · #4Hallöchen,
mein Vorschlag, und wahrscheinlich auch landschaftlich die schönste Variante ;
Swakopmund - Henties Bay - Uis - Sorris Sorris - Twyfelfontein
Kurz vor Uis biegst du links auf die C35. Nach ca. 15km links in die 2319. Nachdem du wieder auf der C35 gelandet bist nach 5km links Richtung Twyfelfontein.
Achtung ! Die Strecke über Sorris Sorris ist in der Regenzeit nicht befahrbar
Sonnige Grüße
Namib Tom
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KnipserThemenstarter72 Beiträge · seit 200814. Juli 2009 · #5vielen Dank, Gruß Horst
HuShi36 Beiträge · seit 200614. Juli 2009 · #6Hallo @ Chrigu
Wir fahren Anfangs September die Strecke Cape Cross - Mesum Krater - White Lady Lodge.
Meinst Du mit der nötigen Ausrüstung "GPS" ?.
Und wie ist die Strecke zu befahren mit einem 4 x 4 ? Nach unseren Erkenntnissen sollte diese
Strecke keine besonderen Schwierigkeiten bieten, oder muss man etwas Besonderes beachten ?
Zeitbedarf von Cape Cross bis White Lady Lodge ?
Danke für die Antwort und
Grüessli aus dem Zürcher Oberland
Heidy
Geht die Sonne auf im Westen,
musst Du Deinen Kompass testen
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Juli 2009 · #7Hallo Heidy
Die Strecke lässt sich grundsätzlich gut befahren. Ein 4x4 sollte es aber wegen der Bodenfreiheit und der nötigen Reserven schon sein. Ohne GPS würde ich eh nicht in Namibia rumfahren. Ein Garmin Nüvi und entsprechendes Kartenmaterial kriegst Du heutzutage für ca. 220 Franken.
Zusätzlich müsst Ihr wie immer in abgelegenen Gebieten (auch wenn es nur einige Stunden fahrt sind) Wasser und Nahrung für einige Tage dabei haben.
Unterwegs müssen evtl. auch mal ein oder zwei Reifen dranglauben. Es hat viele scharfkantige Steine die Dich dann zu einer Pause zwingen.
Fahrzeit schätzungsweise 6 Stunden. Obschon ich das auf zwei Tage aufteilen würde. Der Mesum-Krater ist gegen Abend wunderschön.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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PIPirnaerGast14. Juli 2009 · #8chrigu schrieb:
Ohne GPS würde ich eh nicht in Namibia rumfahren.
Hallo chrigu,
das finde ich wirklich übertrieben!
Wenn das Leute lesen, die noch nie da waren,
sind sie bestimmt verunsichert.
Viele Grüße
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Juli 2009 · #9Hallo Pirnaer
Nein, das ist nicht übertrieben. Das ist was ich mache. Ich fahre ohne GPS nicht in Namibia rum (schon seit Jahren nicht mehr). Das war genau was ich gesagt habe.
Ich nutze aber das GPS auch immer in Europa. Weshalb nicht. Es ist ein tolles Teil, welches mir viele Infos liefert und mit dem ich mich deutlich sicherer bewegen kann.
Gruss Chrigu
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Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200614. Juli 2009 · #10Wie wärs mit einer Umfrage
Fahrt ihr mit GPS im südlichen Afrika
Nie
Immer
keine Meinung
Auch wenn das jetzt OT wird
Im Vergleich was eine Reise kostet ist ein GPS
ein klaks, und wer nicht bewandert ist im Kartenlesen
und auf der sicheren Seite sein will macht sicherlich nichts verkehrt wenn er ein GPS nutzt.
Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Juli 2009 · #11Hallo VA
Danke für den Vorschlag. Die Umfrage ist auf der Startseite:
http://www.namibia-forum.chHerzliche Grüsse
Chrigu
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PIPirnaerGast14. Juli 2009 · #12Hallo chrigu,
da habe ich ja was angerichtet!
Aus meiner Sicht kann es den unkundigen "Neureisende" schon verunsichern, wenn der Chef-Matador des Forums schreibt, er kommt in Nam. ohne GPS nicht aus!
Einer, dem man ja glaubt, daß er das Land sehr gut kennt.
Das allein war der Gedanke.
Ich füge auch vorsichtshalber noch hinzu, daß ich natürlich überzeugt bin, Du brauchst zumindest auf der Touristenroute das Ding eigentlich nicht.
Wie alle anderen auch nicht, die eine Straßen-Karte lesen können.
Ich glücklicher, habe schon in der Grundschule das Lesen von Landkarten/Autokarten gelernt.
Da man das jetzt offensichtlich immer weniger beherrschen, ist schade.
Viele Grüße
wuestenfuchs86 Beiträge · seit 200914. Juli 2009 · #13Ich als Afrika-Neuling fühle mich nicht verunsichert, da Chrigu nicht gesagt hat, dass es ohne GPS nicht geht, sondern lediglich, dass er auf die Vorteile von GPS nicht mehr verzichten würde - auch in Europa nicht.
Wer Kartenlesen gelernt hat - ob beim Wehrdienst, Pfadfindern etc. - , wird in NAM vermutlich fast überall gut durchkommen. Das einzige von mir bereiste Land, in dem ich kein Vertrauen in meine Navigationskenntnisse und in die Straßenkarten hatte, war die Mongolei. Und dort gab es streng genommen gar keine Straßen - auch nicht dort, wo eine Hauptverkehrsverbindung zwischen größeren Orten in der Karet eingezeichnet war - , sondern mehrere parallel führende Reifenspuren in Gras/Sand/Geröll (somit erst recht keine Beschilderung der nicht vorhandenen Straßen - bleibt also Navigation nach natürlichen Wegmarken und Kompaß sowie das Gespräch mit den Fahrern entgegenkommender Autos). Soweit ich es bisher verstanden habe, sind allerdings die schlechteseten namibischen Pads wesentlich besser als die besten mongolischen Straßen...
Was ich damit sagen will: Wer sich mit GPS wohler fühlt oder in ganz entlegene Gebiete fährt, soll sich eines mieten. Ohne kommt man auf den typischen Routen einer NAM-Rundreise bestimmt auch aus.
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Juli 2009 · #14Pirnaer schrieb:Aus meiner Sicht kann es den unkundigen "Neureisende" schon verunsichern, wenn der Chef-Matador des Forums schreibt, er kommt in Nam. ohne GPS nicht aus!
Tzjach, auch das habe ich nicht geschrieben. Ich komme sehr wohl auch ohne Navi aus und kann sogar mit Karte und Kompass umgehen 😮 . Ich bevorzuge es aber ungemein, dass es diese technischen Hilfmittel gibt. Vielerorts werden z.B. POIs angezeigt neben denen ich einfach durchfahren würde, weil es vielleicht gar nicht ersichtlich ist. So halte ich an solchen Stellen auch mal an oder nehme sogar einen Umweg. Auch finde ich es nützlich, wenn ich weis, wie lange ich zum Ziel in etwa noch unterwegs bin. So kann ich es mir zeitlich besser einteilen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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HuShi36 Beiträge · seit 200614. Juli 2009 · #15Hallo Chrigu
Danke für die Infos.
Wir fahren seit 2 Jahren auch immer mit GPS-Navi (nüvi 775) im südlichen Afrika, vorher war das
Kartenmaterial natürlich auch ausreichend, da man anfangs wahrscheinlich eher die Touristen-
Routen abfährt und sich erst mit der Zeit auch auf die weniger befahrenen Offroad-Strecken wagt,
wo man mit einem Navi und den T4A-Karten halt wesentlich sicherer und entspannter fährt. Meine Meinung.
Grüessli
Heidy
Geht die Sonne auf im Westen,
musst Du Deinen Kompass testen
Topobär5'479 Beiträge · seit 200914. Juli 2009 · #16Mal wieder zum eigentlichen Thema zurück: Die schönste Strecke führt für mich über Cape Cross, Brandberg West, Doros Crater nach Twyfelfontein. Ausrüstung wie von Chrigu beschrieben. Früh starten, damit man auch Zeit zum schauen und Reifenwechseln hat. Bei uns ist diese Strecke bei der nächsten Namibia-Reise auf jeden Fall wieder mit dabei.
LandRobert351 Beiträge · seit 200815. Juli 2009 · #17Hallo,
um all das bisher zur GPS-Notwendigkeit gesagte ein bißchen zu relativieren und besonders für Neueinsteiger zur Ermutigung zu konkretisieren:
Wir waren auf unseren beiden ersten Namibia-Touren 2006 und 2008 ohne GPS unterwegs. Der Grund war ganz einfach: wir waren mit Straßenkarten aufgewachsen und wußten wie jeder normale Mensch einfach damit umzugehen. Und die damals wie heute benutzten Namibia-Karten boten alle Informationen, die wir für unsere Erstlings-Trips benötigten. Und damit kommt jeder Namibia-Einsteiger ohne übertriebenen Ergeiz zurecht.
Bei den Vorhaben unserer diesjährigen Reise allerdings reichten die gängigen Karten nicht mehr aus. Und da haben wir uns erstmals dem GPS anvertraut - und das mit Recht.
Was wir damit sagen wollen und Chrigus's vielleicht leicht mißverständliche Aussage aus unserer Sicht ein bißchen klärend kommentieren wollen ist Folgendes:
Für die gängigen Urlaubsziele in Namibia braucht man kein GPS. Da wird uns ernsthaft keiner wiedersprechen! Geht es erstmal abseits der Touristen-Routen auf Reise, dann sei jedem geraten ein GPS im Fahrzeug zu haben. Und wenn man in diesem Stadium und hier und da erlebten Situationen die Vorzüge eines GPS schätzen gelernt hat wird man später einfach aus Gewohnheit und Bequemlichkeit auch auf den in weiter folgenden Namibia-Reisen wiederkehrenden und eingangs erwähnten problemslosen Einsteigerstrecken auf das Ding nicht mehr verzichten wollen und ganz einfach weiterempfehlen.
Also:
GPS bietet notwendigerweise und absolut empfehlenswerterweise Sicherheit auf entsprechenden abwegigen Routen aber auch - für viele wenn möglich ungern unverzichtbar - entspanntes Fahren auf herkömmlichen Strecken.
Schöne Grüße aus Bayern
CHcheeta155 Beiträge · seit 200715. Juli 2009 · #18wer wirklich abseits von den routen fährt, ist gut beraten ein gps dabei zu haben. für mich sind gute karten und kompass sehr wichtig, (karten bekommt man in swakop in der deutschen bücherei für kleines geld)da ich jeden tag mitplotte. wenn man sich nur aufs gps verlässt und es geht kaputt, ist deine aktuelle position ein grosses geheimniss für dich.
CHcheeta155 Beiträge · seit 200715. Juli 2009 · #19du hast recht, topobär, diese strecke ist sehr schön und auch anspruchsvoll. ich bin die im april 2006 gefahren, die flüsse hatten alle noch sehr viel wasser. 2tage aufenthalt im rhinocamp am ugap. ich fahre diese strecke dieses jahr im september in der trockenzeit noch einmal mit ein paar abweichungen.
CHcheeta155 Beiträge · seit 200715. Juli 2009 · #20hi, knipser, wann fahrt ihr denn? wir starten am 24 sept. von whk nach swakop und wollen dann bis zum kunene hoch. puros, orupembe und marienfluss. zurück über die giraffenberge und kovarip-schlucht. das in groben zügen.