GAGastThemenstarterGast29. Dez. 2005 · #1Hallo!
Wir werden im April im Kaokoveld unterwegs sein und überlegen uns die im Titel genannte Route zu fahren.
Wer hat Infos über die Route? Straßenzustand, Orientierungsmöglichkeiten, Zeitbedarf etc.
Vielen Dank für alle Infos!
Manu
TOTomcatThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #2Da gibe es viele gute Off Road Führer, welche diese Routen beschreiben und auch jeweils Alternativen aufzeigen....
http://www.safari-shop.de/TravelGuides.Road.d.htmlWir habe schon oft Turis in den entlegensten Winkeln von Namibia getroffen, die mit einer gratis Standartkarte und ein paar Prints aus dem Internet unterwegs waren und so gar keine Ahnung mehr hatten wo sie eigentlich genau sind.
Offensichtlich sprengen die 30 Euro für einen gescheiten Reiseführer das Budget vieler Reisender...
Gruss Tom
WWwww.dt800.deThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #3Schau mal bei mir rein,
Fragen zur Strecke sind auch kein Problem.
Gruss
www.dt800.de
PAPascalinahThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #4Im Prinzip stimme ich Tomcat zu, allerdings ist es manchmal nicht einfach hier in Deutschland - schon für die Reisevorbereitung - ausländische/englischsprachige Karten und Reiseführer zu bekommen.
So habe ich vergeblich versucht die "Shellmap Kaokoveld" und den "Touring in South Africa" (2nd Edition) im Buchhandel zu bestellen. Auch im Landkartenhaus nur Fehlanzeige. Beide werde ich mir dann wohl vor Ort besorgen müssen... oder bei Ebay(?).
LG
Pascalinah
WAwanetabaThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #5Hallo Manu,
unter "Routen" hier im Forum weiter unten findest Du schon einige weitergehende Angaben zu Deiner Strecke. Um keinen Streß aufkommen zu lassen, sollte man jeden Deiner Punkte gleichzeitig als Etappenziel betrachten. Denn je weiter Du nordwestlich kommst, desto einsamer wird es. Letzte Versorgungsmöglichkeiten sind Opuwo und Sesfontein (auch Spritmäßig). Strecke Sesfontein-Purros, D3707, ca. 100km, Zeitbedarf ca. 3-4h, teilw. Wellblech, recht gut befahrbar; Purros-Orupembe, D3707, ca. 115km, Zeitbedarf wie oben, mehr Wellblech, teilw. holprig, einsam. Orupembe-OKAROHOMBO CAMP SITE, Strecke kenne ich nicht, doch es sind auch so ca. 120km, Zeitbedarf wie oben und es soll eine relativ holprige Strecke sein, einsam. Hier ein Link zum Camp:
http://www.natron.net/nacobta/07/index.htmlOrientierungsmöglichkeiten: Bücher/Karten, u.a. hier:
http://www.namibiana.de/index.cfmoder natürlich hier
😉 :
http://www.dt800.de GAGastThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #6Vielen Dank schonmal für eure Tipps!
Wir werden auf jeden Fall versuchen möglichste gutes Kartenmaterial zu bekommen. Das war sowieso geplant. Haben auch schon etwas Erfahrung mit Afrika.
Meine Intention war es aber eher, hier Infos aus "erster Hand" zu bekommen. Also von Menschen, die diese Strecke bereits persönlich gefahren sind. Wie lange wart ihr unterwegs? Waren die Karten zuverlässig und wenn ja welche? Gibt es trotz Karten Stellen wo eine Orientierung nur schwer möglich ist (zB wegen vieler abgehender Fahrspuren ins "Nichts")? War der "Straßenzustand" annehmbar oder ist es eine Allradstrecke mit besonders hohem Schwierigkeitsgrad?
Hallo dt800. Ich war bereits vorher auf deiner Seite. Die ist wirklich toll. Sind auch einige Strecken drin, die wir selbst schon gefahren sind. Nur leider fehlt genau diese Strecke auf deiner Seite die ich hier suche 🙂. Bist du die schon gefahren? Wie waren deine Erfahrungen?
Danke nochmal für alles!
Grüße
Manu
GAGastThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #7Hallo wanetaba,
da haben wir wohl gleichzeitig angefangen zu schreiben 🙂.
Danke für die tolle Info aus eigener Hand! Interessant wäre natürlich insbesondere jetzt noch der letzte Teil der Strecke. Den stelle ich mir am "einsamamsten" vor und besonders herausfordernd.
Grüße
Manu
TOTomcatThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #8Hallo Manu
Es gibt in Afrika immer Stellen, wo es mit der Orientierung schwer wird, trotz Karten und GPS. Wir haben uns in Botswana einmal verfahren und stundenlang nach einem Track gesucht auf einer Route die wir ein Jahr zuvor mit GPS aufgezeichnet haben!
Tracks laufen nach der Regenzeit oft anders, wachsen zu oder werden von Elefanten verunstaltet……Oft ist eine Route oder eine Stelle zu finden etwas "try and error…"
Die schönste Route nach Purros ist sicher nicht die grauenhafte Wellblechpiste, sondern geht durch das Honaib Tal (Einfahrt relativ schwer zu finden und heavy sand im Flussbett..) mit vielen Tieren und genialer Landschaft. GPS und genug Wasser mitnehmen falls das Auto den Geist aufgibt…kann sein das die Route tagelang nicht gefahren wird…
Gruss Tom
PAPascalinahThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #9wanetaba schrieb:
Strecke Sesfontein-Purros, D3707, ca. 100km, Zeitbedarf ca. 3-4h, teilw. Wellblech, recht gut befahrbar;
Hallo wanetaba,
ich habe auf unserer Route die Strecke Purros über Sesfontein nach Opuwo einen Tag eingeplant. Ist das überhaupt machbar? Wie ist denn der Straßenzustand Sesfontein - Opuwo (C43), bzw. wieviel Zeit muss ich dafür einplanen?
LG
Pascalinah
GAGastThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #10Hallo Pascalinah,
die Strecke Sesfontein-Opuwo bin ich diesen März gefahren. Ca. 130km, größtenteils sehr gute Schotterpiste. Kann bei trockenem Wetter recht zügig und ohne Probleme gefahren werden.
Grüße
Manu
AXAxelThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #11Hallo Pascalinah,
auf der gefragten Strecke ist nur der Teil Purros - Seesfontain das Problem, kann sich hinziehen und die Gebieße verbiegen 😄
warum keine Übernachtung im Fort? sehr schöne Zimmer, breite Betten und irgendwie komisch, mitten im Nichts so ein Gebäude.
Die Fort Tankstelle hat manchmal Diesel nur für eigen Kfz und Benzin nur für Gäste. Im Fort kann man aber auch eine Pause mit Essen einplanen.
Einkaufen im Dorf unter großer Anteilnahme der jungen Bevölkerung.
WWwww.dt800.deThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #12Hallo,
zuerst, alle wichtigen Eckdaten stehen im nachfolgenden Bild.
Die Strecke selbst hat alles, Trockenfluss, Steine und Steigungen sowie viele Himbas. Alles ohne besonderen Aufwand machbar.
Wichtig: "Navigation, Wasser und allgemein gute Ausrüstung. Dann geht das mit jedem besseren Allrader (nicht Rav und Syncro)
Gruss
www.dt800.de

..noch ein Nachtrag zum Camp selbst,
das ist wirklich sehr tiefsandig- da sollte man vorher die Untersetzung einlegen und in einem Zug durchfahren. Bester Platz, direkt unter den Bäumen am Kunene. Echt wunderschön. Leider viele Fliegen.
Gruss
www.dt800.de
noch ein Nachtrag,
das im Bild ist ein gefahrener GPS-Track mit all seinen Vorteilen. Kann man einfach ins GPS einlesen und ablaufen lassen.
Gruss
www.dt800.de
WAwanetabaThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #13Hallo Manu,
ja, da haben wir gleichzeitig geschrieben... 🙂
Die Strecke die Tomcat beschreibt, Orupembe via Hoarusib/Khumib anzufahren, findest Du in dem A. Klinke Führer "Reisen mit GPS" (Route 12) diese Route sind wir im Mai diesen Jahres gefahren. Eine wunderschöne 4x4-Route die abseits der unregelmäßig gewarteten D3707 verläuft. Uns persönlich kamen auf dieser Strecke vier Autos von Purros entgegen, da wir von Orupembe aus gefahren sind. Die Hoarusibdurchquerung ist nicht einfach, da dort die Ein- und Ausfahrten aus dem Flußbett scheinbar nach jeder Regenzeit wechseln. Ansonsten recht eindeutige Strckenführung.
WAwanetabaThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #14Hallo Pascalinah,
ich kann Axel nur zustimmen und würde Dir eine Übernachtung empfehlen.
Man könnte auch die Strecke durchfahren, denn auch wie Manu schreibt, Sesfontein-Opuwo ist nicht das Problem. Eher Purros-Sesfontein, das zieht sich... Insgesamt sollte man dann schon 6-8h Stunden Fahrzeit bis Opuwo einrechen. Strecke Sesfontein-Opuwo (D3704) ist eine gut in Schuß gehaltene Schotterpiste.
Übernachtungen wären in Sesfontein (Fort) möglich, man könnte auch in der Khwoarib-Schlucht auf einen der lokalen Camps zelten. Entspannen ist u.a. im warmen Pool des Ongongo möglich (leider total vernchlässigte kommunale Campmöglichkeit).
OSosketThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #15Hier gibt es eine Trailbeschreibung, vielleicht reicht Dir das.
http://4xforum.co.za/4trail/namibia/kaokoland.htmlGruß, osket
PAPascalinahThemenstarterGast30. Dez. 2005 · #16Hallo Axel und Wanetaba,
ich habe meine Route jetzt noch einmal umgestelt. Weiß nicht ... Sesfontein sagt mir irgendwie nicht so zu.. das Ongongo Camp fahren wir auf der Hinfahrt an. So werden wir wahrscheinlich von Purros "Camp Aussicht" ansteuern. Was wir letztendlich tun, sehen wir vor Ort! 😉
Danke für eure Tipps.
Noch eine Frage: wir haben einen variablen Tag... für was würdet ihr euch entscheiden: Epupa Falls oder Kunene River Lodge?
LG
Pascalinah
GAGastThemenstarterGast31. Dez. 2005 · #17Hallo an alle!
Da ist ja jetzt wirklich schon einiges an Infos zusammengekommen, was mir bestimmt sehr helfen wird.
Danke!
Manu
AXAxelThemenstarterGast31. Dez. 2005 · #18Hallo Pascalinah,
Falls oder Lodge? Als Camper natürlich die Falls, mit einem wahnsinnigen Aussichtspunkt. Je nachdem, welches Camp man nimmt, mit Frühstück usw. Krokos in Gehweite
Lodge, schöne Anfahrt, hübsche Lage, einfache Behausung in div Preisklassen, gutes Essen
Ich hoffe, es hilft dir weiter 😄
Axel
AXAxelThemenstarterGast31. Dez. 2005 · #19ach ja,
auf www.c-broe.de kannst du einige Bilder von den Falls sehen
WAwanetabaThemenstarterGast31. Dez. 2005 · #20Hallo Pascalinah,
und wenn ihr den Tag als "Reserve"Tag "aufhebt"? Das ihr einen Tag habt den ihr irgendwo, wo es euch gerade gefällt, länger bleiben könnt?
Ansonsten bleibt Axels Worten wenig hinzuzufügen, wobei es uns nach dem dritten Tag von den Epupa-Fällen weggetrieben hat, da es doch ein wenig laut war denn unser Campsite lag dirket an der Abbruchkante. Empfehlenswert sind sicherlich auch die drei Trails die es seit neuestem wandernd zu erkunden gilt (vielleicht eine Alternative für nen freien Tag an den Fällen?).
Der Zustand des Camps am Ongongo war im Mai 05 weniger als berauschend. Treffendes Wort: Heruntergekommen. Da es in Obhut der lokalen Bevölkerung liegt und allem Anschein nach nicht in Ordnung gehalten wird, würde ich keine Nacht mehr dort verbringen, wenn nicht in einer Art Gegenleistung für die Übernachtsungsgebühr die man trotzdem bezahlen muß, das Camp/die Örtlichkeit in Ordnung gehalten wird. Ansonsten ist dieser Ort, nach einer etwas mühsamen Zufahrt, ein schöner Pausen-/Picknickplatz mit toller Bademöglichkeit.